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Informationen für Mandatsträgerinnen und Mandatsträger

Die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger üben ihr Amt weitgehend selbständig aus. Sie stehen jedoch unter der Aufsicht der Vormundschaftsbehörde, die ihre Tätigkeit überwacht und begleitet sowie deren Zustimmung für bestimmte Geschäfte notwendig ist.

Vermögensverwaltung

Die Mandatsträgerin oder Mandatsträger (Vormund, Beistand) ist neben der persönlichen Fürsorge vielfach auch für die Vertretung und die Verwaltung des Vermögens zuständig und verantwortlich.

Die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger können die Einkünfte und Vermögenswerte der betreuten Personen selbständig verwalten, soweit sie für den laufenden Unterhalt verwendet werden.

Sämtliche darüber hinaus gehenden finanziellen Transaktionen bedürfen der Zustimmung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde.

Zustimmungsbedürftige Geschäfte

Für besondere Geschäfte ist unter Umständen die Zustimmung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) erforderlich. Diejenigen Geschäfte, welche die Mandatsträger/innen nicht alleine ausführen dürfen, sind in Art. 416 ZGB aufgezählt. 

Dazu gehören unter anderem:

  • Kauf, Verkauf, Verpfändung etc. von Grundstücken
  • Kauf, Verkauf und Verpfändung anderer Vermögenswerte, die nicht unter die gewöhnliche Verwaltung fallen
  • Bauten, die über die gewöhnliche Verwaltungstätigkeit hinausgehen (z.B. Umbau von Liegenschaften)
  • Erbteilungsverträge

Private Mandatsträgerinnen und Mandatsträger

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an die Beratungsstelle Begleitung private Beiständinnen und Beistände.

Weitere Informationen