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Wie arbeitet die Ombudsstelle

Die Ombudsstelle überprüft für Sie, ob das Gesetz bei Entscheiden der Stadtverwaltung richtig angewendet wird. Sie überprüft, ob die Entscheide zu der einzelnen Situation passen. Zum Beispiel darf eine Strafe nicht strenger sein als nötig.

Bei einer Beschwerde will die Ombudsstelle eine gute Lösung für alle Beteiligten finden. Dafür braucht die Ombudsstelle möglichst viele Informationen.

Alle Angestellten der Stadtverwaltung müssen Auskunft geben, wenn die Ombudsstelle Fragen hat. Es ist egal, auf welcher Stufe sie arbeiten. Ausserdem kann die Ombudsstelle alle Briefe und Dokumente anschauen, die einen Fall betreffen.

Die Ombudsstelle untersteht der Schweigepflicht. Das heisst, sie darf Ihre persönlichen Angaben nicht weitergeben, wenn Sie damit nicht einverstanden sind. Ohne Ihr Wissen erfährt sonst niemand, dass Sie mit der Ombudsstelle Kontakt hatten.

Die Ombudsstelle ist neutral und untersucht Ihren Fall, ohne Partei zu ergreifen. Die Ombudsstelle ist ausserdem unabhängig von der Stadtverwaltung.

Wenn die Ombudsstelle mit ihren Abklärungen fertig ist, teilt sie den Beteiligten das Ergebnis mit. Zum Beispiel telefonisch oder per E-Mail.

Die Ombudsstelle kann einem Amt oder einer Abteilung etwas empfehlen. Zum Beispiel, dass man Sie zu einem Gespräch einlädt. Oder dass man Ihren Antrag auf eine Hilfeleistung möglichst bald prüft.

Die Ombudsstelle kann ein Amt oder eine Abteilung der Verwaltung aber nicht zu einem Entscheid zwingen. Die Ombudsstelle kann bereits gemachte Gerichtsentscheide auch nicht rückgängig machen.

Sie können sich jederzeit an die Ombudsstelle wenden, auch mitten in einem Verfahren. Zum Beispiel, wenn ein Amt Sie aufgefordert hat, etwas zu tun.

Die Beschwerde unterbricht das Verfahren aber nicht. Das heisst: alle Fristen laufen weiter, zum Beispiel eine Zahlungsfrist.

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