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Verlustschein

Verlustschein

Hinweise zur Bezahlung, Löschung und Verjährung des Verlustscheins

Der Gläubiger erhält einen Verlustschein, wenn nicht genügend Geld vorhanden war, um die Forderungen zu begleichen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Gläubiger ein Verwertungsbegehren gestellt hat (Ausnahme: Lohnpfändung)

  • Der Pfändungsgläubiger erhält einen Verlustschein
  • Der Faustpfand- oder Grundpfand-Gläubiger erhält einen Pfandausfallschein

Verlustschein bezahlen

Als Schuldner oder Schuldnerin können Sie den Verlustscheinbetrag jederzeit beim Betreibungsamt bezahlen. Damit ist die Forderung getilgt

Als Schuldner/Schuldnerin können Sie die Forderung direkt dem Gläubiger oder seinem Vertreter bezahlen. Verlangen Sie den Verlustschein vom Gläubiger quittiert heraus und übergeben ihn dem Betreibungsamt zur Löschung

Verjährung

Gültigkeit des Verlustscheins

Der Verlustschein verjährt 20 Jahre nachdem er ausgestellt wurde. Diese Verjährungsfrist kann auf zwei Wegen unterbrochen bzw. erneuert werden:

  • Der Schuldner / die Schuldnerin unterschreibt eine Schuldanerkennung
  • Der Gläubiger reicht beim Betreibungsamt ein Betreibungsbegehren ein

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