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Verwertung

In verschiedenen Verfahren muss der Gläubiger verlangen, dass in einer Urkunde festgehaltene Gegenstände verwertet werden

Mit dem Verwertungsbegehren treibt der Gläubiger das Verfahren gegen den Schuldner weiter. Er kann verlangen, dass Gegenstände versteigert bzw. verkauft werden. Mit dem Geld können die betriebenen Schulden und Betreibungskosten bezahlt werden. Zwei Punkte sind wichtig:

  • Vermögenswerte werden nur verwertet, wenn der Gläubiger das Verwertungsbegehren stellt
  • Bei der Lohn- und Einkommenspfändung muss der Gläubiger kein Begehren einreichen

Fristen für das Verwertungsbegehren

Abhängig von den Gegenständen sind unterschiedliche Fristen zu beachten, wann das Verwertungsbegehren gestellt werden kann:

  • Pfändung: Fristen siehe Pfändungsurkunde Seite 1
  • Faustpfand-Betreibung: Frühestens einen Monat, aber spätestens ein Jahr nachdem der Zahlungsbefehl zugestellt wurde
  • Grundpfand-Betreibung: Frühestens sechs Monate, aber spätestens zwei Jahre nachdem der Zahlungsbefehl zugestellt wurde. Ohne rechtzeitiges Verwertungsbegehren erhalten Sie als Gläubiger keinen Verlust- oder Pfandausfallschein 

Die Verwertung aufschieben

Das Betreibungsamt kann die Verwertung aufschieben. Dazu muss der Schuldner glaubhaft machen, dass er die Schulden ratenweise zurückzahlen kann. Nachdem der Betriebene die erste Rate bezahlt hat, kann das Betreibungsamt die Verwertung um höchstens 12 Monate aufschieben

Versteigerung von beweglichen Sachen

Im Gantlokal an der Bullingerstrasse 60, 8004 Zürich, werden am Donnerstag-Nachmittag bewegliche Sachen versteigert

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