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Zahlungsbefehl

Was bedeutet der Zahlungsbefehl

Das Betreibungsamt hat Ihnen einen Zahlungsbefehl zugestellt. Damit verlangt ein Gläubiger, dass Sie seine Geldforderung bezahlen. Der Gläubiger leitet so das Verfahren zur Zwangsvollstreckung für eine Geldzahlung ein. Grundlage dafür ist das Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz SchKG

Forderung bezahlen

Der Zahlungsbefehl ist auch eine Mahnung. Sie haben ab Zustellung des Zahlungsbefehls 20 Tage Zeit, die Forderungen zu begleichen. Sie können die Summe beim Betreibungsamt bezahlen oder dem Gläubiger überweisen. Das Betreibungsamt berechnet Ihnen die Gesamtforderung mit Zinsen und Kosten auf Anfrage

Sie sind nicht einverstanden: Rechtsvorschlag erheben

Sind Sie mit dieser Forderung nicht einverstanden? Dann können Sie den Zahlungsbefehl bestreiten. Das heisst, Sie müssen Rechtsvorschlag erheben. Sie haben dazu 10 Tage Zeit

Will der Gläubiger das Verfahren fortsetzen, muss er zuerst den Rechtsvorschlag beseitigen lassen. Erst dann beginnt die eigentliche Zwangsvollstreckung

Sind Sie im Unklaren, worum es sich genau handelt?

Sie können jederzeit vom Betreibungsamt verlangen, dass der Gläubiger Beweismittel für seine Forderungen vorlegt. Dies soll Ihnen helfen, genau festzustellen, worauf sich der Gläubiger bei seiner Forderung stützt und warum Sie einen Zahlungsbefehl erhalten haben 

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