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Apotheken, Social Clubs, DIZ

Bezugsstellen für Studiencannabis bilden den Knotenpunkt zwischen Konsumierenden und Forschung und sind elementar für das Gelingen der Studie.

Bezug von Studiencannabis

Apotheken und Social Clubs 

Studienteilnehmende können bei einer Apotheke oder bei einem Social Club Studiencannabis kaufen können. In den Social Clubs besteht zudem die Möglichkeit, Cannabis zu konsumieren. 

Drogeninformationszentrum DIZ

Zu den Apotheken und Social Clubs kann in der Stadt Zürich Studiencannabis zudem über das Drogeninformationszentrum DIZ bezogen werden. Das DIZ verfügt über viel Erfahrung im Umgang mit Cannabis. Um auf die Gefahren von synthetischem Cannabis hinzuweisen, wird seit 2020 ein Cannabis-Drug-Checking angeboten. 

Beitrag zum Gesundheitsschutz

Der Gesundheit der Cannabiskonsumierenden wie auch deren Umfeld wird bei den Pilotversuchen eine hohe Bedeutung beigemessen. Gesundheitsschutz beinhaltet auch Jugendschutz. Kinder und Jugendliche dürfen keinen Zugang zu Cannabis erhalten. Zudem werden Informationen und Hilfsmittel zu Möglichkeiten der Minimierung gesundheitlicher Risiken zur Verfügung gestellt und Hinweise zur Beratung und Behandlung vermittelt.

In der Verordnung über Pilotversuche nach dem Betäubungsmittelgesetz (BetmPV vom 31.03.2021, Pilotversuche mit Cannabis) und im unten angefügten Dokument «Gesundheitsschutz, Jugendschutz und Prävention. Orientierungsrahmen für die Pilotversuche mit Cannabis» von Infodrog werden weitere Einzelheiten benannt. 

Um den hohen Anforderungen an den Gesundheitsschutz genügen zu können, werden in der Zürcher Cannabis-Studie «Züri Can – Cannabis mit Verantwortung» die Bezugsstellen im Verbund mit städtischen und universitären Stellen ihren Beitrag zu Jugendschutz, Prävention, Früherkennung und Schadensminderung leisten. Deshalb werden mit der Einreichung eines Bewilligungsgesuches für Bezugsstellen zusätzliche Aspekte zum Gesundheitsschutz geprüft.

Beschaffung von Studiencannabis

Herkunft und Preis der Cannabisprodukte

Das Studiencannabis wird von den Apotheken und den Social Clubs direkt eingekauft. Sie beziehen ihre Produkte von Produzenten, die vom Bundesamt für Gesundheit als geeignet erachtet werden. Die Studienleitung gibt den Preis für das Studiencannabis vor, da dieser bei allen Bezugsstellen einheitlich sein muss. 

Für die Studie werden in den Apotheken und Social Clubs verschiedene Produkte angeboten. Diese unterscheiden sich bezüglich THC- und CBD-Gehalten. Es werden sowohl Cannabisblüten, als auch Harz-Produkte im Angebot zu finden sein. Im Gesetz zur Studie gibt es viele Vorgaben, welche eine hohe Qualität des Studiencannabis sicherstellen. So müssen die Produkte - wenn immer möglich - in Bio-Qualität sein und die Anbaumethoden müssen der guten landwirtschaftlichen Praxis für Heilpflanzenanbau entsprechen. Das Studiencannabis wird in der Schweiz angebaut und die Produzenten benötigen dazu eine Ausnahmebewilligung des BAG. 

Die Studienleitung und die Bezugsstellen erarbeiten mit Cannabis produzierenden Firmen Übereinkommen bezüglich:

  • Qualität der Produkte
  • Definition der Studienprodukte nach THC- und CBD-Gehalt
  • Einkaufspreise, welche die Bezugsstellen zu bezahlen haben
  • Verteilungslogistik und Belieferung der Bezugsstellen

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