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Veranstaltungen

Lange Nacht: Heart of a Dog, Film von Laurie Anderson

«Trauer ist nur die andere Seite von Ekstase. Es kann zutiefst befriedigend sein, überhaupt etwas zu fühlen.» Laurie Anderson

Datum: Samstag, 1. September 2018, 19.00 Uhr, bis Sonntag, 2. September 2018, 2.00 Uhr Kalender importieren

 

 

 

 

 

 


Das wartet in dieser Nacht auf dem Friedhof Sihlfeld auf Sie:

Film «Heart of a Dog» (2018, 75 Min.)
von Laurie Anderson

19.15 – 20.30 Uhr
21.30 – 22.45 Uhr
23.30 – 00.45 Uhr
Zelt, neben dem Friedhof Forum
Mehr Information: s. unten

Kurzführungen durch die Ausstellung
Die letzte Ordnung. Tote hinterlassen Dinge 
21.00 – 21.20 Uhr
23.00 – 23.20 Uhr
00.00 – 00.20 Uhr
Friedhof Forum
die Ausstellung ist von 19 – 2 Uhr offen

«Closing Credits»  (2018, 90 Min.)
Videoarbeit von Rico Scagliola & Michael Meier
von 19 – 2 Uhr durchgehend als Loop
altes Krematorium, Friedhof Sihlfeld D
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Film «Heart of a Dog»
Filmdauer: 75 Minuten
Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2015 (New York City)
Regisseurin: Laurie Anderson
Musik komponiert von: Laurie Anderson
Drehbuch: Laurie Anderson
Produzent_innen: Laurie Anderson, Dan Janvey

Vorführungszeiten
19.15 – 20.30 Uhr
21.30 – 22.45 Uhr
23.30 – 00.45 Uhr

Ort
Friedhof Sihlfeld, Zelt auf der Wiese neben dem Friedhof Forum

Kosten
Fr. 25.– (Kombiticket Lange Nacht, kann vor Ort bezogen werden)


Der Film handelt von dem, was Laurie Anderson selbst in begnadeter Weise kann: dem Erzählen von Geschichten. Ihr Foxterrier Lolabelle, die Mutter, der Lebensgefährte Lou Reed – sie alle sind in den Jahren 2011 bis 2013 verstorben und kommen in «Heart of a Dog» vor, am häufigsten Lolabelle. Doch: Es sei kein Film über ihren Hund, sagt Anderson in einem Interview.

Die Künstlerin erzählt davon, wie wir uns mit dem, was wir erzählen, unsere Welt und Identität kreieren. Ausgehend von Episoden mit Lolabelle verwebt sie Erinnerungen und Gedanken zu einem ebenso poetischen wie philosophischen Film. Was uns als Zuschauende und –hörende trägt, ist vor allem die unverwechselbare Stimme von Laurie Anderson. Mit ihr gleiten wir durch Texte, Skizzen, animierte Tintenzeichnungen, experimentelle Bilder, Fotos, Handyvideos und zerkratzte Super-8-Filme aus ihrer Kindheit. Komisches, Berührendes und Bitterernstes gehen nahtlos ineinander über.

Laurie Anderson widmete «Heart of a Dog» Lou Reed, sagt aber, es sei auch kein Film über Lou Reed. Es geht um uns. Um die Frage, wer wir sind und was unser Leben ausmacht.
 

Laurie Anderson (*1947) ist eine amerikanische Künstlerin, die als Komponistin, Musikerin, Performerin, Regisseurin auftritt. Ihr Werk lässt sich keiner der gängigen künstlerischen Kategorien zuordnen. In den 1970er-Jahren trat sie in New York mit vielen unterschiedlichen Kunstprojekten auf und konzentrierte sich dabei vor allem auf Sprache, Technologie und optische Bildwelten. Mit ihrer Single O Superman (1981) wurde sie auch ausserhalb der Kunstszene bekannt und hat bedeutenden Einfluss auf andere Künstler_innen erlangt. «Meine Kunst dreht sich um Geschichten: wie sie entstehen, was passiert, wenn man sie vergisst und wie sie unser Leben beeinflussen.» (Quelle)