Global Navigation

Ist der Friedhof frei wählbar?

Die Friedhöfe sind grundsätzlich dem Wohnkreis zugeteilt. Die Friedhöfe Sihlfeld, Eichbühl, Witikon und Schwandenholz sind frei wählbar. Auf begründetes Ersuchen kann die Leitung des Bestattungs- und Friedhofamtes Ausnahmen bewilligen.
Für Beisetzungen im Gemeinschaftsgrab gibt es keine Einschränkung. Mietgräber sind in den meisten Friedhöfen frei wählbar.

Wer kann sich auf den Friedhöfen Fluntern, Kirchhof Witikon und Hönggerberg bestatten lassen?

Diese Friedhöfe sind mit einer „Sperre“ belegt, d.h., es können grundsätzlich nur Verstorbene, welche im Wohnkreis oder definierten Radius um den Friedhof zuletzt wohnhaft gewesen sind, dort bestattet werden. Bei den Friedhöfen Fluntern und Hönggerberg steht das Gemeinschaftsgrab allen Verstorbenen zur Verfügung.

Bietet die Stadt Zürich einen Wald für Aschenbeisetzungen an?

Bei den Friedhöfen Hönggerberg und Leimbach stellt die Stadt Zürich einen Wald für die Beisetzung von Asche zur Verfügung. Die Asche kann bei einem Gemeinschaftsbaum oder einem Familienbaum beigesetzt werden. Der Familienbaum kann für 30 Jahre gemietet werden. Eine Namensinschrift, Blumenschmuck oder Kerzen sind nicht möglich.

Gibt es in der Stadt Zürich eine Grabstätte für muslimische Verstorbene?

Im Friedhof Witikon gibt es eine nach Mekka ausgerichtete Grabstätte für Musliminnen und Muslime. Hier besteht auch die Infrastruktur für die rituelle Waschung. Auch bei diesem Grabfeld gelten die städtischen Vorschriften: Die Gräber werden nach 20 Jahren oberirdisch abgeräumt. Grabsteine und Bepflanzung werden entfernt. Die Gebeine verbleiben, wie auch bei allen übrigen Grabaufhebungen in der Stadt Zürich, unberührt im Boden. Das Grabfeld steht Musliminnen und Muslime, welche in der Stadt Zürich gelebt haben, zur Verfügung. Anfragen für die Bestattung von Auswärtigen im Friedhof Witikon müssen direkt an die Wohngemeinde gerichtet werden.

Kann eine farbige oder transparente Platte für eine Beisetzung der Urne in einer Nischenwand gewählt werden?

Im Friedhof Sihlfeld D gibt es Platten in verschiedenen Farben. Auch eine transparente Ausführung steht zur Auswahl. Die Nische kann mit einem persönlichen Andenken geschmückt werden. Die Urnen-Nischen können für 20 Jahre gemietet und später auch verlängert werden.

Was geschieht mit Urnen / Särgen nach Ablauf der Ruhefrist von 20 Jahren?

Bei der Räumung eines Grabes verbleiben Gebeine und Urnen unberührt im Boden. Es werden nur oberirdisch das Grabmal und die Bepflanzung abgeräumt. Die Asche von Urnen aus einer Urnen-Nische wird bei deren Aufhebung einem Aschengrab auf dem Friedhof zugeführt. Urnenversetzungen sind auf Antrag möglich.
Die Grabverantwortlichen werden vor der Räumung frühzeitig angeschrieben und
mittels Aushang bei den Gräbern und Nischen Informiert.

Können Gebeine und Urnen versetzt werden?

Das Versetzen von Urnen ist - ausser aus Gemeinschaftsgräbern und aufgehobenen Grabstätten - auf Antrag möglich. Die Exhumation von Gebeinen ist nach Ablauf der Ruhefrist und bei Räumung des Grabfeldes auf Begründung und Antrag möglich. Es entstehen hohe Kosten und es ist abzuwägen, ob die Exhumation im Sinne des / der Verstorbenen erfolgen kann. Anstelle einer Exhumation kann eine symbolische Urnenversetzung (mit Erde aus dem Grab) erfolgen.

Was geschieht mit Grabsteinen von Räumungsgräbern?

Grabmäler von geräumten Gräbern, welche bis zur Abholfrist Anfang November nicht von den Grabverantwortlichen abgeholt werden, räumt Grün Stadt Zürich kostenlos ab und entsorgt sie fachmännisch. Die Steine werden zu Kies verarbeitet. 

Gibt es virtuelle Gräber, die im Internet besucht werden können?

Das Bestattungsamt bietet diese Art des Gedenkens nicht an. Virtuelle Grabstätten gibt es von verschiedenen Anbietern: Unterstützende Institutionen

Weitere Informationen