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Tod

Hilfestellung bei Fragen rund um den Tod

Bis wann muss ein Todesfall angemeldet werden?

Der Tod muss innerhalb von 48 Stunden (2 Arbeitstage) mit dem Original der ärztlichen
Todesbescheinigung dem Zivilstandsamt des Sterbeortes gemeldet werden. In der Stadt Zürich erstatten die Spitäler und Heime direkt Meldung ans Zivilstandsamt. Stirbt jemand zu Hause, melden die Angehörigen dem Bestattungsamt den Todesfall mit dem Original der ärztlichen Todesbescheinigung.

Bis wann muss eine Bestattung stattfinden?

In der Regel findet die Erdbestattung oder Kremation frühestens nach 48 Stunden und nicht später als sieben Tage nach Eintritt des Todes statt. Das Datum wird im Gespräch mit den Angehörigen festgelegt.

Können Angehörige ihre Verstorbenen ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten in der Aufbahrung besuchen?


In der Aufbahrung ist die letzte Möglichkeit, die verstorbene Person zu sehen und zu berühren. Ist es den Angehörigen nicht möglich, die Verstorbenen während den offiziellen Öffnungszeiten in der Aufbahrungshalle zu besuchen, händigt die Aufbahrung Sihlfeld D und das Krematorium Nordheim einen Schlüssel oder Badge aus. Damit besteht unbeschränkter Zugang, auch nachts. Weitere Informationen erteilt der Bestattungsdienst, Tel. 044 412 31 78.

Welche Bestattungsmöglichkeiten bestehen in der Stadt Zürich für melde- und nicht-meldepflichtige Kinder?

Im Friedhof Nordheim gibt es ein Gemeinschaftsgrab für die ganz Kleinen. Zweimal im Jahr findet dort eine gemeinschaftliche Beisetzung mit Trauerrede statt.
Alternativ ist an diesem Ort eine individuelle Urnenbeisetzung oder eine Erdbestattung (für Kinder bis 25 cm Körpergrösse) möglich. Auch stehen in den meisten Friedhöfen Kinder-Reihengräber zur Verfügung.

Was muss ich unternehmen, wenn eine Person zu Hause verstirbt?

Eine Ärztin oder ein Arzt muss den Tod feststellen und die ärztliche Todesbescheinigung ausstellen. Damit können im Stadthaus der Todesfall angemeldet und die
weiteren Schritte besprochen werden. Eine vorgängige Abholung der verstorbenen Person durch den Fahrdienst kann telefonisch beim Bestattungsamt abgemacht werden: Tel. 044 412 31 78.

Wie lange kann eine Aufbahrung dauern? Ist dies auch zu Hause möglich?

Das Bestattungs- und Friedhofamt ist besorgt, dass die Verstorbenen in einem würdigen Rahmen aufgebahrt werden. Die Wünsche der Angehörigen werden berücksichtigt. Das Aufbahren einer verstorbenen Person zu Hause ist auch über mehrere Tage möglich. Das Bestattungsamt bietet Hilfsmittel für die nötige Kühlung an.

Wer meldet den Todesfall, wenn keine Angehörigen vorhanden sind?

Melden sich keine Angehörige, ist es Pflicht des Bestattungsamtes, diese zu suchen.
Werden keine Angehörigen gefunden, ordnet die Gemeinde unter Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit die Bestattung an.

Kann im Sarg ein Andenken beigelegt werden?

Persönliche Gegenstände können der/dem Verstorbenen in den Sarg gelegt werden. Ist eine Kremation gewünscht, sollten keine Glaswaren oder grösseren metallischen Gegenstände beigelegt werden.

Welche gemeinnützigen Organisationen können beim Todesfall mit einer Spende berücksichtigt werden?

Wer auf Todesanzeigen anstelle von Blumenspenden eine Adresse für eine Geldspende angeben will, findet unter www.spendenspiegel.ch eine hilfreiche Liste.

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