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Friedhöfe

Durch den Efeu umrankter Torbogen auf dem eine weibliche Skulptur kniet sieht man die Baumalee die zum alten Krematorium führt.
Torbogen im Friedhof Sihlfeld

Picknick auf dem Friedhof? Es gab Zeiten, in denen
das undenkbar war. Rasenflächen durften nicht betreten werden und Kinderwagen waren vor Jahrzehnten auf Friedhöfen gar ganz verboten. Der vorhandene Platz war mit Gräbern belegt, was auch heisst, dass die Friedhöfe immer und überall als Bestattungsorte erkennbar waren. Heute ist das anders. Der Wandel in der Bestattungs-kultur hat dazu geführt, dass auf Friedhöfen immer mehr Grünflächen frei bleiben und so vermehrt Bereiche entstehen, die Parkanlagen ähnlich sind. Menschen kommen hierher, um sich zu erholen und sich zu begegnen. Spazieren, im Grünen Verweilen – erlaubt ist heute vieles, solange dabei der Würde des Ortes Rechnung getragen wird. Etwas hat sich nämlich nicht verändert: Friedhöfe sind in erster Linie Räume der Erinnerung, der Besinnung und der Trauer.

Wir bitten Sie deshalb, aufeinander Rücksicht zu nehmen und besonders in Grabesnähe das eigene Verhalten der Situation anzupassen. So sind und bleiben unsere Friedhöfe für alle die besonderen und stillen Orte, die sie heute sind.

In der Stadt Zürich werden 24 Friedhöfe mit insgesamt rund 40'000 Gräbern unterhalten. Fünf davon sind private Friedhöfe. Für die Bestattungen ist das Bestattungs- und Friedhofamt zuständig. Die gärtnerische Pflege der Friedhofanlagen führt Grün Stadt Zürich aus.

Leitung
Bestattungs- und Friedhofamt der Stadt Zürich

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