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Friedhof Witikon

Skulptur einer Sitzenden Frau ist umgeben von einer grossen und farbigen Blumenpracht
Friedhof Witikon

Der Friedhof Witikon wurde seinerzeit als Entlastung für die Friedhöfe Enzenbühl und Rehalp erstellt. Er liegt am Waldrand, angrenzend an die Landwirtschaftszone. Die Gestaltung ist übersichtlich und wird durch auffälligen künstlerischen Schmuck betont. Erwähnenswert ist das Gemeinschaftsgrab mit der Plastik "Bestimmte Spur" von Roland Hotz, deren Aussage mit gepflasterten "Spuren" am Boden verstärkt wird. Ins Auge fallen dem/der BesucherIn unter anderem auch der weit greifende "Stationenweg" von Charlotte Germann-Jahn. Die Skulpturen aus Christallina Marmor zeigen bild- und symbolhaft, begleitet von entsprechender Bepflanzung, den Lauf von Wachstum - Reife - Niedergang. Auf dem Friedhof Witikon wird seit 1984 mit Ökologie experimentiert. So sorgen beispielsweise Biotop, Blumenwiesen und Wildstauden für ökologischen Ausgleich einerseits. Anderseits bilden diese Elemente willkommene Gestaltungsmöglichkeiten und verhelfen zu ästhetisch unkonventionellen Ansichten und Blickpunkten. 2004 wurde die erste Grabstätte für Musliminnen und Muslime in der Stadt Zürich eröffnet. Die Gräber sind nach Mekka ausgerichtet, bestattet wird in einem einfachen Holzsarg. Ein Raum für die rituelle Waschung steht ebenfalls zur Verfügung.

VBZ-Verbindungen

Erreichbar mit Tram 3 / 8  bis Klusplatz; mit Bus 701 / 703 / 704 bis Friedhof Witikon

Fläche: 63'480 m2
Errichtet:
1957
Erweitert:
1978 / 1985 / 1997 2003/04 Grabstätte für Musliminnen und Muslime

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