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Geschichte

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Ein Vierteljahrhundert Fachstelle für Gleichstellung

Die Geschichte der Fachstelle begann mit einem Paukenschlag. 1989 wurde die Abstimmung über die Schaffung einer «Amtsstelle für Gleichstellung» mit einem Mehr von 45 270 zu 21 728 Stimmen angenommen. Im Herbst 1990 nahm die zwei Frau starke Fachstelle, die damals «Büro für Gleichstellung von Frau und Mann» hiess, die Arbeit auf. Mit dem Auftrag, sich für die Durchsetzung der rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann in der Stadt Zürich einzusetzen. Zu ihren Aufgaben gehörten die Beratung von Einzelpersonen und Organisationen, das Erstellen von Gutachten, Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Dokumentation der eigenen Tätigkeit.

Kooperationen spielten von Anfang an eine wichtige Rolle in der Arbeit der Fachstelle – sei es mit dem Stadtrat und den städtischen Departementen, dem kantonalen Gleichstellungsbüro, der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten oder mit Frauen- und Männerorganisationen. 2005 forderte der Gemeinderat einen Zusammenschluss des mittlerweile auf vier Mitarbeiterinnen angewachsenen Büros für Gleichstellung mit der verwaltungsinternen Fachstelle für Frauenfragen. Die Fusion erweiterte den Auftrag der Fachstelle mit der Aufgabe, auch in der Verwaltung Gleichstellungsziele durchzusetzen.

Grosses Echo in der ganzen Schweiz löste 2013 die Auftragsergäzung der Fachstelle um die Förderung der Gleichstellung von homo-, bi-, intersexuellen und Trans-Menschen aus. Seither sensibilisiert sie die Bevölkerung auch für Diskriminierungen aufgrund der Geschlechtsidentität und der sexuellen Orientierung und ergreift Massnahmen gegen Ausgrenzungen. Und zwar als erste Fachstelle für Gleichstellung in der Schweiz. Die finanziellen und personellen Ressourcen wurden mit der Auftragsergänzung nicht aufgestockt.

Seit ihrer Entstehung hat sich die Fachstelle für Gleichstellung nach innen und aussen verändert. Sie lancierte vielfältige und nachhaltige Projekte, die Ausstrahlung über die Stadtgrenzen hinaus hatten und Veränderungen bewirkten. Die Leiterinnen der Fachstelle – ehemalig und aktuell – berichten in vier Interviews über die Tätigkeiten der Fachstelle während ihrer Amtszeit. Den Auftakt macht die ehemalige Gemeinderätin Ingrid Schmid. Sie war eine der treibenden Kräfte, dass 1989 über eine Zürcher Amtsstelle für die Gleichberechtigung von Frau und Mann abgestimmt wurde.

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