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Steuerbares Haushaltsäquivalenzeinkommen

Steuerbares Haushaltsäquivalenzeinkommen nach Haushaltsform, Stadt Zürich, 2017

Quelle: Statistik Stadt Zürich, BVS, Steueramt der Stadt Zürich, Steuerdaten, 2017

Das Haushaltsäquivalenzeinkommen vergleicht die Einkommenssituation von Haushalten unterschiedlicher Grösse und Zusammensetzung. Es gibt an, wie hoch das Einkommen einer erwachsenen Person sein müsste, um die gleiche finanzielle Lebensqualität sicherzustellen, wie im zum Vergleich herangezogene Haushalte.

Berechnung Haushaltsäquivalenzeinkommen: Für die Berechnung des Haushaltsäquivalenzeinkommens werden die Haushalte gewichtet. Dabei erhält die erste erwachsene Person im Haushalt ein Gewicht von 1, weitere erwachsene Personen und Jugendliche über 14 Jahren haben ein Gewicht von 0,5 und Kinder bis zu 14 Jahren 0,3. Es wird angenommen, dass mit zunehmender Anzahl Haushaltsmitglieder Grössenvorteile wirksam werden. Das bedeutet, dass eine vierköpfige Familie nicht vier Mal so viel ausgeben muss wie eine Einzelperson, um denselben Lebensstandard zu erreichen. Das Haushaltsäquivalenzeinkommen berechnet sich aus der Summe der steuerbaren Einkommen aller Haushaltsmitglieder dividiert durch deren gewichtete Personenzahl.

Interpretation und Lesebeispiel: Am höchsten liegt das steuerbare Haushaltsäquivalenzeinkommen bei eingetragenen Paaren. An zweiter Stelle stehen Zweipersonenhaushalte, danach folgen Ehepaare. Das tiefste Haushaltsäquivalenzeinkommen haben Ein-Elternhaushalte mit Müttern: Es liegt bei 30 000 Franken. Dies bedeutet, dass eine Einzelperson, die 30 000 Franken verdient, über dieselbe finanzielle Lebensqualität verfügt wie Ein-Elternhaushalte mit Müttern im Durchschnitt. Ehepaaren mit Kindern steht im Mittel ein Haushaltsäquivalenzeinkommen von 41 900 Franken zur Verfügung. Ihre finanzielle Lebensqualität ist demnach gleich hoch wie diejenige einer Einzelperson, deren steuerbares Einkommen 41 900 Franken beträgt.

Hinweis: Bei den dargestellten Werten handelt es sich um den Median des steuerbaren Haushaltsäquivalenzeinkommens. Ausgewertet wurden nur Privathaushalte, deren Mitglieder zur wirtschaftlichen und zivilrechtlichen Bevölkerung zählen und für welche gültige Steuerangaben vorliegen. Nicht berücksichtigt wurden Haushalte, in denen eine Steuerangabe fehlt, da ein Haushaltsmitglied zum Beispiel quellbesteuert ist.

Steuerbares Einkommen von ledigen Personen (nur Grundtarif), Stadt Zürich 1999-2017

Quelle: Statistik Stadt Zürich, BVS, Steueramt der Stadt Zürich, Steuerdaten, 2017

Das Einkommen von ledigen Männern in der Stadt Zürich betrug im Jahr 2017 46 700 Franken. Das sind 3 300 Franken mehr als dasjenige von ledigen Frauen (43 400 Franken). Seit dem Jahr 2000 ist das Einkommen von ledigen Personen stetig gestiegen, mit 7 200 Franken bei den Frauen leicht mehr als bei den Männern (6 500 Franken). 

Hinweis: Bei den dargestellten Werten handelt es sich um den Median des steuerbaren Einkommens von ledigen, natürlichen steuerpflichtigen Personen. Ausgewertet wurden nur Personen im Grundtarif. Personen, die quellbesteuert sind, sind nicht in der Auswertung enthalten, da für sie keine Information zum steuerbaren Vermögen vorliegt.

Das steuerbare Einkommen entspricht dem steuerlichen Nettoeinkommen abzüglich der Sozialabzüge, der Abzüge für Krankheits-, Unfall- und Invaliditätskosten sowie für gemeinnützige Zuwendungen. Bei der Interpretation ist zu beachten, dass das steuerbare Einkommen in der Regel tiefer ist als das tatsächliche.

Bei den dargestellten Werten handelt es sich um den Median des steuerbaren Einkommens von ledigen, natürlichen, steuerpflichtigen Personen. Ausgewertet wurden nur Personen im Grundtarif. Personen, die quellbesteuert sind, sind nicht in der Auswertung enthalten, da für sie keine Information zum steuerbaren Vermögen und Vermögen vorliegt. In der Regel werden ausländische Personen ohne Niederlassungsbewilligung C, die weniger als 120‘000 Franken verdienen, quellbesteuert.
Das steuerbare Einkommen entspricht dem steuerlichen Nettoeinkommen, vermindert um die Sozialabzüge, die Abzüge
für die Krankheits-, Unfall- und Invaliditätskosten und den Abzügen für gemeinnützige Zuwendungen. Bei der Interpretation ist zu beachten, dass das steuerbare Einkommen in der Regel tiefer ist als das tatsächliche.

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