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Führungskräfte & HR

Führungskräfte und Personalverantwortliche sind verpflichtet, sexueller und sexistischer Belästigung vorzubeugen und im konkreten Fall dagegen vorzugehen.

Die Fachstelle unterstützt sowohl interne Verwaltungseinheiten als auch externe, in Zürich ansässige Unternehmen und Organisationen. Das Angebot umfasst

  • Beratung und Vermittlung – allgemein und im konkreten Fall;
  • Workshops und Fachreferate für Führungskräfte und Personalverantwortliche;
  • Ausarbeitung von Richtlinien und Reglementen gegen sexuelle Belästigung;
  • vorgefertigte und flexibel einsetzbare Präventionsmaterialien.

Workshop «Vorbeugen und Handeln»

Rolle, Aufgaben und Pflichten von Führungskräften und Personalverantwortlichen

Der Workshop «Vorbeugen und Handeln» vermittelt Führungskräften und Personalverantwortlichen aus Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, Institutionen und der Verwaltung die wichtigsten Grundlagen zur Frage «Wie beugt man vor und interveniert im konkreten Fall richtig?».

Der Workshop ist als Wechselspiel zwischen Fachinputs und szenischen Interventionen konzipiert. Realitätsnah werden Fragestellungen rund um sexuelle und sexistische Belästigung aufgeworfen und in Szene gesetzt.

Leitung 

Durch den Workshop führen Theaterschaffende und Expertinnen und Experten der Fachstelle für Gleichstellung.

Behandelt werden:

  • Erscheinungsformen sexueller und sexistischer Belästigung;
  • rechtliche Grundlagen;
  • Rollen, Pflichten und Aufgaben von Führungskräften und HR-Verantwortlichen;
  • praxiserprobte Handlungs- und Kommunikationsempfehlungen;
  • mögliche Präventionsmassnahmen.

Die Expertinnen und Experten sowie die Theaterschaffenden stehen anschliessend an den Workshop bei einem Stehlunch oder Apéro für Fragen zur Verfügung.

Dauer 

Der Workshop dauert drei Stunden und eignet sich für maximal fünfzig Teilnehmende pro Durchführung.

Kosten

Zeitpunkt, Durchführungsort und Kosten werden mit der Workshop-Leitung vereinbart.

Workshop «Das Reglement als Basis»

Ein Reglement für den eigenen Betrieb erarbeiten

Die Unternehmensleitung ist zusammen mit der Personalleitung für Präventions- und Interventionsmassnahmen zuständig. Die Basis dazu bildet ein Reglement.

Der Workshop «Das Reglement als Basis» richtet sich an Geschäftsinhaberinnen und -inhaber, Geschäftsführende sowie Personalverantwortliche, welche ein Präventions- und Interventionskonzept zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz neu erarbeiten oder evaluieren und überarbeiten möchten. Er ist offen für Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, Verwaltungen oder Institutionen.

Der erste Teil des Workshops zeigt an einem konkreten Fall die gesetzlich vorgeschriebenen Präventions- und Interventionspflichten bei sexueller und sexistischer Belästigung am Arbeitsplatz auf. Die Teilnehmenden skizzieren einen ersten Entwurf eines Reglements für ihr Unternehmen. Dabei helfen Checklisten, Hinweise auf Stolpersteine und Beispiele von Best Practices. Im zweiten Teil des Workshops – ein paar Monate später –  werden Fragen geklärt, die in der Zwischenzeit aufgekommen sind: Inwiefern ist das im ersten Teil Skizzierte in der Praxis umsetzbar? Ideen- und Erfahrungsaustausch zu Prävention und Interventionsmassnahmen sowie Vernetzung stehen im Vordergrund.

Leitung

Durch den Workshop führt eine Organisationsberaterin und Juristin. Sie steht im Anschluss an beide Workshops für Fragen zur Verfügung. Die maximale Anzahl Teilnehmende beträgt vier Personen, die aus unterschiedlichen Firmen, Verwaltungen und Organisationen stammen.

Dauer

Der Workshop ist aufgeteilt in zwei – nur zusammen buchbare – Module, die je drei Stunden dauern. Beide Module finden in Zürich statt.

Präventionsmaterialien

Plakate, Flyer und Postkarten

Die Fachstellen für Gleichstellung der Stadt Zürich und des Kantons Zürichs haben zusammen vorgefertigte, flexibel einsetzbare Präventionsmaterialien entwickelt. Diese können mit dem firmeneigenen Logo und mit Text ergänzt und damit auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten werden. Mit einer praxiserprobten Kampagne und wenig Aufwand lassen sich so die Arbeitnehmenden informieren und sensibilisieren.

Zu den sechs verschiedenen Plakatmotiven gibt es mehrsprachige Faltblätter, Postkarten und aufhängbare Rotairs. Ergänzt werden sie durch Checklisten und Ideen für die erfolgreiche Durchführung von Begleitaktivitäten. Auf Wunsch bietet die Fachstelle für Gleichstellung Unterstützung bei der Umsetzung an.

Kontakt

Fachstelle für Gleichstellung
Stadthausquai 17
Stadthaus
8001 Zürich
Postadresse:
Postfach
8022 Zürich
Aner Voloder
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