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Zwangsheirat – eine Menschenrechtsverletzung

Datum: Donnerstag, 9. Februar 2017

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Eine Eheschliessung ohne das freie und volle Einverständnis der Ehegatten verletzt das Menschenrecht auf die freie PartnerInnenwahl. In den politischen Debatten rund um die Kriminalisierung von Zwangsheirat kommt es auch zu ungewohnten Allianzen und widersprüchlichen Haltungen.

Ungeachtet der politischen Gesinnung stellt sich die Frage, ob es beim Thema Zwangsheirat wirklich um die Einforderung der allgemeinen Menschenrechte geht. Mit im Spiel sind auf jeden Fall verunglimpfende Stigmatisierungen von Minderheiten und die Verharmlosung von menschenrechtsverletzenden Praktiken.

  • Was ist Zwangsheirat, wie kommt es dazu und wer ist betroffen?
  • Was können (Straf-)Gesetze bewirken, wo stossen sie an ihre Grenzen und welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Die Juristin Anu Sivaganesan zeigt den Kontext zum Thema und berichtet von Fällen in der Praxis.

Im Anschluss an den inhaltlichen Teil der Veranstaltung können die Gespräche bei Brot, Wein und Käse vertieft werden.

Anmeldung: Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Ort: Stadthaus, Bibliothek zur Gleichstellung (4. Stock, Raum Nr. 429), Stadthausquai 17, 8001 Zürich 

Flyer BiblioTalk

Referat von Anu Sivaganesan