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Zehn Jahre Gewaltschutzgesetz: Wie wirken die Massnahmen?

BiblioTalk vom 8. Juni 2017

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Gewalt in partnerschaftlichen und familiären Beziehungen ist immer noch weit verbreitet. Im Kanton Zürich rückt die Polizei täglich gut 13 Mal aufgrund einer Meldung häuslicher Gewalt aus. Ein Meilenstein im Umgang mit häuslicher Gewalt war die Einführung des Gewaltschutzgesetzes des Kantons Zürich (GSG) 2007.

10 Jahre nach der Einführung fragen wir: Was bringen die Schutzmassnahmen für die Opfer von häuslicher Gewalt? Werden sie durch die polizeilichen Massnahmen tatsächlich geschützt? Und halten sich die gewaltausübenden Personen an die auferlegten Kontakt- und Betretverbote?

Die Studie «Polizeiliche und strafrechtliche Massnahmen gegen häusliche Gewalt – Praxis- und Wirkungsevaluation» des Kriminologischen Instituts der Universität Zürich gibt Antworten. Die Soziologin Rahel Ott (Doktorandin und Co-Leiterin Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt IST) präsentiert erste Resultate der Opferbefragung und der Polizeiaktenanalyse.   

Im Anschluss an den inhaltlichen Teil der Veranstaltung können die Gespräche bei Brot, Wein und Käse vertieft werden.

Anmeldung: erforderlich bis 6. Juni 2017

Ort: Stadthaus, Bibliothek zur Gleichstellung (4. Stock, Raum Nr. 429), Stadthausquai 17, 8001 Zürich

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