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Stadtpräsidentin Corine Mauch bei einem Treffen zum Thema Stadtplanung

2017: 35 Jahre Städtepartnerschaft

2017 feiert die Städtepartnerschaft Zürich – Kunming ihr 35-jähriges Bestehen. Dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert, ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, treffen doch zwei in vielen Belangen sehr unterschiedliche Welten beziehungsweise Kulturen aufeinander. Das gegenseitige Bemühen um ein Verständnis der jeweils anderen Denk- und Arbeitsweise ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass eine solche Partnerschaft erfolgreich ist.

Gemeinsam für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Die Städtepartnerschaft zwischen Kunming und Zürich besteht seit 1982. Was als kultureller Austausch begann, entwickelte sich nach und nach zu einer fachtechnischen Zusammenarbeit. 1987 erfolgte eine erste Zusammenarbeit im Trinkwasserbereich und der Abwasserentsorgung. 1993 wurde diese Kooperation auf den Verkehr und die Stadt- und Regionalentwicklung ausgeweitet und auch der Bereich Denkmalschutz bildet heute einen Schwerpunkt. Alle Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft sind unter dem Oberziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung und der Förderung des Klimaschutzes zusammengefasst. Im Kulturbereich findet zudem seit 2008 ein regelmässiger Künstleraustausch zwischen Kunming und Zürich statt.

Die Zusammenarbeit hat in einigen Bereichen gute Resultate gebracht: in der Verbesserung der Trinkwasserversorgung, im Bereich des öffentlichen Verkehrs (z.B. separate Busspuren, Fussgängerzonen, Spuren für Fahrräder), im Denkmalschutz sowie im Stadtplanungsbereich. Die dabei nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit erarbeiteten Lösungen haben in der Volksrepublik China Modellcharakter.

Die Finanzierung der externen Kosten der Städtepartnerschaft erfolgt durch die DEZA. Das Engagement der Stadt Zürich im Rahmen der Städtpartnerschaft mit Kunming bringt einen Imagegewinn und erfüllt für die Zürcher und Schweizer Wirtschaft eine Türöffnerfunktion.

Aktuelles

Zusammenarbeit unter dem Dach des Sino-Swiss Low Carbon Cities Programm

Die technische Kooperation zwischen Zürich und Kunming soll ab 2017 in von der DEZA durchgeführte „Sino-Swiss Low Carbon Cities“-Programm (SSLCC) eingebettet werden. SSLCC ist ein Chinesisch-Schweizerisches Programm, das aus der im Mai 2013 gegründeten strategischen Partnerschaft im Bereich Klimawandel zwischen China und der Schweiz hervorgegangen ist. Das Ziel von SSLCC ist die Reduktion der Treibhausgasemmissionen in chinesischen Städten. SSLCC soll zu einer „grüneren“ und nachhaltigeren Urbanisierung beitragen und dabei die Erkenntnisse aus bestehenden Pilotprojekten im Bereich innovative Technologien zusammenbringen, zum „capacity builiding“ der für Stadtplanung Verantwortlichen beitragen und einen politischen Dialog auf allen Ebenen anregen. Dabei sollen die chinesischen Verantwortlichen in den Städten von internationalen/Schweizer Erfahrungen bei den relevanten Planungs-, Forschungs- und Implementierungsschritten profitieren können.

Ansprechpersonen

Christina Wandeler, Tel: +41 44 412 37 84
Kontaktformular

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