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Internationale Zusammenarbeit im Entwicklungskontext

stadt-zuerich.ch/internationale-zusammenarbeit

Die Stadt Zürich engagiert sich seit Jahrzehnten in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit IZA und trägt damit zur globalen nachhaltigen Entwicklung und Armutsreduktion bei. Dabei orientiert sie sich an der Agenda 2030, für deren Umsetzung die Städte eine wichtige Rolle spielen. 

Die in der Volksabstimmung vom 17. November 2019 beschlossene Erhöhung der jährlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit bildete den Anlass, die internationale Zusammenarbeit IZA der Stadt neu auszurichten. Im Anschluss an die Volksabstimmung hat der Stadtrat beschlossen, das bisherige Vergabesystem anzupassen und die internationale Zusammenarbeit aufgrund der veränderten finanziellen Rahmenbedingungen strategisch, inhaltlich und organisatorisch neu auszurichten.

Zuständigkeit bei der Stadtentwicklung seit Januar 2021

Vor diesem Hintergrund wurde die Zuständigkeit für die Vergabe der IZA-Mittel zum 1. Januar 2021 vom bisher zuständigen Finanzdepartement an das Präsidialdepartement in den Bereich Aussenbeziehungen der Stadtentwicklung Zürich übergeben. Die Aussenbeziehungen sind neu für den gesamten Vergabeprozess zuständig.

Neuerungen beim Vergabesystem und bei der gesetzlichen Grundlage

Ab 2021 werden die zur Verfügung stehenden Mittel nicht mehr ausschliesslich über Projektbeiträge vergeben. Es werden neu drei verschiedene Vergabe-Module angewendet: Modul A beinhaltet Programmbeiträge an NGO mit Sitz in der Stadt Zürich, während im Rahmen von Modul B Projektbeiträge an Schweizer NGO gemäss dem bisherigen System vergeben werden. Bei Modul C handelt es sich um zeitlich befristete Städtekooperationen.

Die Grundlagen des neuen Vergabesystems werden neu verbindlich im Reglement über die internationale Zusammenarbeit festgelegt (RIZA, AS 856.130). Die Vergabepraxis der Stadt Zürich orientiert sich dabei an der wissenschaftlichen Forschung über Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit sowie an den Aspekten der Transparenz und der Ökologie.

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