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Diskriminierungsbekämpfung

Die Stadt Zürich setzt sich für die Bekämpfung rassistischer Diskriminierung ein. Da Diskriminierungsschutz und Diskriminierungsbekämpfung Querschnittthemen sind, hat der Stadtrat eine koordinierende Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese erstellt regelmässig einen Bericht.

Widersprüchliche Realität. Integrationsförderung und Rassismusbekämpfung – zwei Seiten derselben Medaille?

Der Artikel geht dem Spannungsfeld von Integrationsarbeit und Rassismusbekämpfung nach und stützt sich dabei auf Erkenntnisse aus dem städtischen Rassismusbericht.

Rassismusbericht 2017

Rassismus zeigt sich nicht nur in strafrechtlich relevanten Übergriffen, sondern kann auch die Folge scheinbar neutraler Handlungen und Routinen sein. Der dritte Rassismusbericht richtet den Fokus deshalb auf die Wirkung von Rassismus. Die für den Bericht verantwortliche interdepartementale Arbeitsgruppe macht der städtischen Verwaltung verschiedene Empfehlungen. Gefordert ist von städtischen Stellen etwa Aufmerksamkeit gegenüber unbeabsichtigten diskriminierenden Wirkungen der eigenen Tätigkeiten.

Gedruckte Exemplare können bei der Integrationsförderung bestellt werden.

Die Arbeitsgruppe hat drei verwaltungsexterne Expertinnen darum geben, den dritten Rassismusbericht in einem Kurzreferat von 10 Minuten mündlich zu kommentieren. Anlass dazu bot die Vorstellung des dritten Rassismusberichts am 7. Juni 2018. Die Referate sind in der Tagungsdokumentation zusammengestellt.

Ist Rassismus ein Randphänomen? Oder ist rassistische Diskriminierung Ausdruck gesellschaftlich eingespielter Routinen und Selbstverständlichkeiten? Wo liegen die historischen Bezüge? Wie äussert sich Alltagsrassismus? Wie lassen sich Erfahrungen von Alltagsrassismus zur Sprache bringen?

Von Oktober 2016 bis Januar 2017 wurde eine Reihe mit fünf Einzelveranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des Themas Rassismus durchgeführt.

Die Veranstaltungsreihe war ein gemeinsames Projekt der Integrationsförderung und GMS Gesellschaft Minderheiten Schweiz, GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus, Paulus Akademie Zürich sowie Zentrum Geschichte des Wissens ETH/UNIZH.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltungen finden sich in folgenden Berichten:

Unterstützung bei Rassismus: Anlauf- und Beratungsstellen in Zürich

Sie fühlen sich wegen Ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion benachteiligt oder bedroht?

Sie möchten von Rassismus Betroffene an eine kompetente Stelle leiten? Sie brauchen Unterstützung in einem interkulturellen Konflikt? Sie werden mit Rassismusvorwürfen konfrontiert?

In all diesen Fällen finden Sie Unterstützung bei spezialisierten Anlauf- und Beratungsstellen. Diese beraten Betroffene sowie Fachpersonen und Institutionen. Das Angebot ist für in der Stadt Zürich ansässige Personen und Institutionen kostenlos.

KONFLIKTOPHON – Bei interkulturellen Konflikten, Rassismus und Diskriminierung

Das Konfliktophon bietet Beratungen und Unterstützung in interkulturellen Konflikten, bei Diskriminierung und Rassismus an.

Konfliktophon

OMBUDSSTELLE – Bei Konflikten mit der Stadtverwaltung

Die Ombudsstelle bietet Ihnen eine kostenlose, neutrale und unabhängige Hilfe bei Konflikten mit der Stadtverwaltung und städtischen Stellen. 

Informationsbroschüre in verschiedenen Sprachen

Weitere Informationen

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