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Diskriminierungsbekämpfung

Die Stadt Zürich setzt sich für die Bekämpfung rassistischer Diskriminierung ein. Da Diskriminierungsschutz und Diskriminierungsbekämpfung Querschnittthemen sind, hat der Stadtrat eine koordinierende Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese erstellt regelmässig einen Bericht.

Erklärfilm zum Rassismusbericht

Ein kurzer Erklärfilm fasst die Grundaussagen des Rassismusbericht 2017 zusammen. Er richtet sich an die städtischen Mitarbeitenden und wurde im Rahmen der Woche gegen Rassismus 2020 erstellt.

Aus aktuellem Anlass: Tipps für die Zeit zu Hause

Rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus (21. März) finden jährlich an vielen Orten Veranstaltungen statt. Aufgrund der aktuellen Situation müssen diese im März 2020 abgesagt werden. Deshalb haben wir Ihnen hier einige Hör-, Seh- und Lesetipps zusammengestellt.

Unterstützung bei Rassismus: Anlauf- und Beratungsstellen in Zürich

Zürcher Anlaufstelle Rassismus ZüRAS

Sie fühlen sich wegen Ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion ungerecht behandelt, benachteiligt oder bedroht? Erleben Sie bei der Arbeit, in der Freizeit oder in der Nachbarschaft Rassismus und Diskriminierung? ZüRAS unterstützen Sie. Wir beraten Sie, empfehlen weitere Schritte und suchen mit Ihnen Lösungen. Die Beratung ist vertraulich und unabhängig. Wenn Sie im Kanton Zürich wohnen, ist die Beratung kostenlos.

Zürcher Anlaufstelle Rassismus ZüRAS

Montag bis Donnerstag 09.30 – 11.30 Uhr

044 / 415 62 26

info@zueras.ch

www.zueras.ch

Flyer der Anlaufstelle können kostenlos hier bestellt werden.

OMBUDSSTELLE – Bei Konflikten mit der Stadtverwaltung

Die Ombudsstelle bietet Ihnen eine kostenlose, neutrale und unabhängige Hilfe bei Konflikten mit der Stadtverwaltung und städtischen Stellen. 

Informationsbroschüre in verschiedenen Sprachen

Sie haben Fragen zum Umgang mit religiöser Vielfalt am Arbeitsplatz oder in Ihrem Betrieb?

Müssen religiöse Feiertage bei der Schichtplanung berücksichtigt werden? Kann ich spezifische Religionsgemeinschaften für Bestattungsdienstleistungen direkt ansprechen oder grenzt dies aus? Wie lässt sich ein interreligiöser Andachtsraum in einem Alterszentrum gestalten? Oder: Wir möchten verschiedene Speisevorschriften in unserer Kantine berücksichtigen  – was müssten wir dabei beachten?

Das Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID bietet bei solchen und ähnlichen Fragen Bildungs- und Beratungsdienstleistungen an. Die Dienstabteilungen der Stadt Zürich können dieses Angebot kostenlos in Anspruch nehmen.

Widersprüchliche Realität. Integrationsförderung und Rassismusbekämpfung – zwei Seiten derselben Medaille?

Der Artikel geht dem Spannungsfeld von Integrationsarbeit und Rassismusbekämpfung nach und stützt sich dabei auf Erkenntnisse aus dem städtischen Rassismusbericht.

Rassismusbericht 2017

Rassismus zeigt sich nicht nur in strafrechtlich relevanten Übergriffen, sondern kann auch die Folge scheinbar neutraler Handlungen und Routinen sein. Der dritte Rassismusbericht richtet den Fokus deshalb auf die Wirkung von Rassismus. Die für den Bericht verantwortliche interdepartementale Arbeitsgruppe macht der städtischen Verwaltung verschiedene Empfehlungen. Gefordert ist von städtischen Stellen etwa Aufmerksamkeit gegenüber unbeabsichtigten diskriminierenden Wirkungen der eigenen Tätigkeiten.

Gedruckte Exemplare können bei der Integrationsförderung bestellt werden.

Die Arbeitsgruppe hat drei verwaltungsexterne Expertinnen darum geben, den dritten Rassismusbericht in einem Kurzreferat von 10 Minuten mündlich zu kommentieren. Anlass dazu bot die Vorstellung des dritten Rassismusberichts am 7. Juni 2018. Die Referate sind in der Tagungsdokumentation zusammengestellt.

Ist Rassismus ein Randphänomen? Oder ist rassistische Diskriminierung Ausdruck gesellschaftlich eingespielter Routinen und Selbstverständlichkeiten? Wo liegen die historischen Bezüge? Wie äussert sich Alltagsrassismus? Wie lassen sich Erfahrungen von Alltagsrassismus zur Sprache bringen?

Von Oktober 2016 bis Januar 2017 wurde eine Reihe mit fünf Einzelveranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des Themas Rassismus durchgeführt.

Die Veranstaltungsreihe war ein gemeinsames Projekt der Integrationsförderung und GMS Gesellschaft Minderheiten Schweiz, GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus, Paulus Akademie Zürich sowie Zentrum Geschichte des Wissens ETH/UNIZH.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltungen finden sich in folgenden Berichten:

Weitere Informationen

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