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Diskriminierungsbekämpfung

Die Stadt Zürich setzt sich für die Bekämpfung rassistischer Diskriminierung ein. Da Diskriminierungsschutz und Diskriminierungsbekämpfung Querschnittthemen sind, hat der Stadtrat eine koordinierende Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese erstellt regelmässig einen Bericht.

Ist Rassismus ein Randphänomen? Oder ist rassistische Diskriminierung Ausdruck gesellschaftlich eingespielter Routinen und Selbstverständlichkeiten? Wo liegen die historischen Bezüge? Wie äussert sich Alltagsrassismus? Wie lassen sich Erfahrungen von Alltagsrassismus zur Sprache bringen?

Von Oktober 2016 bis Januar 2017 wurde eine Reihe mit fünf Einzelveranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des Themas Rassismus durchgeführt.

Die Veranstaltungsreihe war ein gemeinsames Projekt der Integrationsförderung und GMS Gesellschaft Minderheiten Schweiz, GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus, Paulus Akademie Zürich sowie Zentrum Geschichte des Wissens ETH/UNIZH.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltungen finden sich in folgenden Berichten:

Rassismusbericht der Stadt Zürich 2013

In der Bekämpfung und Prävention rassistischer Diskriminierung hat die öffentliche Verwaltung eine wichtige Vorbildfunktion. Wie städtische Stellen dieser Verpflichtung nachkommen, steht im Fokus des zweiten Berichtes der vom Stadtrat eingesetzten interdepartementalen Arbeitsgruppe. Anschauungsbeispiele bieten drei Bereiche des Bevölkerungsamtes (Bestattungs- und Friedhofsamt, Personenmeldeamt und Zivilstandsamt) und die Volksschule. Feststellungen und Empfehlungen richten sich dennoch an die ganze Verwaltung.

Unterstützung bei Rassismus: Anlauf- und Beratungsstellen in Zürich

Sie fühlen sich wegen Ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion benachteiligt oder bedroht?
Sie möchten von Rassismus Betroffene an eine kompetente Stelle leiten? Sie brauchen Unterstützung in einem interkulturellen Konflikt? Sie werden mit Rassismusvorwürfen konfrontiert?
In all diesen Fällen finden Sie Unterstützung bei spezialisierten Anlauf- und Beratungsstellen. Diese beraten Betroffene sowie Fachpersonen und Institutionen. Einzelne Stellen vermitteln zudem in Konflikten. Das Angebot ist für in der Stadt Zürich ansässige Personen und Institutionen kostenlos.
Der Flyer informiert über diese Angebote, damit Ratsuchende rasch die für sie geeignete Stelle finden. Er eignet sich zur Auflage in Informationsstellen und zur direkten Abgabe an Ratsuchende.

Für Verteilaktionen an Anlässen, in Treffpunkten, etc. besteht ein handlicher und mehrsprachiger Flyer im Kleinformat. Gedruckte Exemplare erhalten Sie kostenlos bei der Integrationsförderung.

Wo steht Zürich in der Diskriminierungsbekämpfung?

Zahlreiche im ersten Rassismusbericht (2009) gemachte Empfehlungen sind umgesetzt. Einige Empfehlungen liessen sich hingegen (noch) nicht realisieren. Ein kurzes Infoblatt informiert über den aktuellen Umsetzungsstand sowie die Vorarbeiten für die nächste Berichtsrunde. Die Stadt Zürich ist mit diesem Vorgehen im internationalen Vergleich auf gutem Weg. So hat die UNESCO das von der Stadt Zürich gewählte Vorgehen im Rahmen der periodischen Überprüfung der Städte-Berichte jüngst bestätigt.

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