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Erstinformation

Im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms (KIP) setzt die Integrationsförderung den in Art. 56 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) gesetzlich geregelten Informationsauftrag um. Diese Seite informiert über die Grundlagen dieser Informationsarbeit.

Informationsangebote für (neu zugezogene) MigrantInnen

Erstinformation in Zürich 

«Alle aus dem Ausland neu zuziehenden Personen mit Perspektive auf längerfristigen, rechtmässigen Aufenthalt werden in der Schweiz willkommen geheissen und sind über die wichtigsten hiesigen Lebensbedingungen und Integrationsangebote informiert.» So formuliert das Staatssekretariat für Migration (SEM) das strategische Programmziel im Förderbereich Erstinformation im Rahmen der Kantonalen Integrationsprogramme (KIP).

Die Stadt Zürich unterscheidet zwischen flächendeckenden Basisangeboten für die neuzuziehende ausländische Bevölkerung einerseits und ergänzenden Informationsprodukten andererseits, die spezifisch für einzelne Sprachgruppen konzipiert werden und die auch für die bereits in der Stadt wohnende Bevölkerung zugänglich sind.

Pilotprojekt «Ergänzende Informationsprodukte» 2012 -2015

Die Basisangebote wie Welcome Desk, Begrüssungsveranstaltungen, Deutschkursdatenbank und die online Sprachfenster werden schon seit vielen Jahren angeboten. In einem befristeten Pilotprojekt zwischen 2012 und 2015 wurde das bestehende sprachgruppenspezifische Angebot (Integrationskurse, Kurzkurse, Veranstaltungsreihen und Einzelveranstaltungen) basierend auf dem «Konzept Erstinformation» ausgebaut.

Der Gemeinderat nahm den Zwischenbericht zum Pilot «ergänzende Informationsprodukte» am 28. Oktober 2015 zustimmend Kenntnis und genehmigte die für die Weiterführung dieser Angebote nötigen Ressourcen. Auf dieser Grundlage werden seit 2016 das Konzept Erstinformation durch die Integrationsförderung realisiert.

Basisangebote

Welcome Desk

Begrüssungsveranstaltung

Sprachfenster

Deutschkursdatenbank 

Ergänzende Angebote

Übersicht über alle Angebote

Integrationskurs «In Zürich leben»  

Analyse des Informationsbedarfs von AusländerInnen

Um ergänzende Informationsangebote für die ausländische Bevölkerung zweckmässig, bedarfsgerecht und verhältnismässig planen zu können, erarbeitete die IF erstmals im Juni 2011 eine nach Sprachgruppen strukturierte Bedarfsanalyse. Diese beruht auf zugänglichen statistischen Daten aus dem Jahr 2009 sowie auf praxisbezogenen Einschätzungen.

Im Februar 2015 wurde ein «Update» dieser Bestandesanalyse erstellt, basierend auf den aktuellsten verfügbaren Daten aus dem Jahr 2012. Dieses übernimmt die Struktur der ersten Analyse und nimmt zudem neu Bezug auf die Einbürgerungsquoten sowie auf das separat durch die IF erstellte Papier zum Familiennachzug. Die Analyse wird durch einen Anhang ergänzt, der sich auf eine Strukturerhebung des BFS aus dem Jahr 2012 stützt und die Anteile der Hauptsprachen der ständigen Wohnbevölkerung in den grösseren Städten der Schweiz ausweist. 

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