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Veranstaltungsprogramm

Für «Zürich – Einblicke von aussen» organisiert die Stadtentwicklung Zürich drei Veranstaltungen, die sich mit der Aussenwahrnehmung der Stadt Zürich auseinandersetzen. Dabei werden unterschiedliche Themenschwerpunkte beleuchtet.

25. Februar 2020: Wir können Stadt – Aarau und Zürich im Gespräch

Die Veranstaltung in Aarau hat gezeigt, dass Zürich und Aarau teilweise vor den gleichen Herausforderungen stehen – trotz des Grössenunterschieds. Zum Beispiel wachsen beide Städte stark und beim Thema der grenzüberschreitenden Verkehrsplanung stellen sich ähnliche Fragen. Die Veranstaltung mit der Stadt Aarau «Stadt werden – Stadt sein: Selbstverständnis und Erwartungen» hat deutlich gemacht, dass die beiden Städte voneinander lernen können und dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Zukunft wichtiger werden wird. Es besteht aber noch Handlungsspielraum bei der Wahrnehmung des Metropolitanraums Zürich, und gerade beim Lobbying auf übergeordneten Ebenen kämpfen beide Städte um grösseren Einfluss zu Themen wie Klimawandel oder Migration. Hier könnte eine verstärkte Zusammenarbeit bessere Lösungen hervorbringen.

Podiumsgäste: 

  • Hanspeter Hilfiker, Stadtpräsident Aarau
  • Anna Schindler, Direktorin Stadtentwicklung Zürich
  • Reto Fischer, Mitglied Einwohnerrat Buchs
  • Melanie Morgenegg, Leiterin Abteilung Kultur Stadt Aarau

Moderation: Sabine Altorfer, Kulturredaktorin CH Media

Mit Bühnenpoetin und Kabarettistin Patti Basler

Veranstaltungsort: Aeschbachhalle 6, Aarau 

23. März 2020: Wo bist du ZürcherIn?

Die ursprünglich geplante zweite Veranstaltung in Zürich vom März 2020 wollte den Blick nach innen richten und der Frage nachgehen, wann sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt als Zürcherinnen und Zürcher fühlen – und was das für sie bedeutet. Wie identifizieren sie sich mit Zürich, wenn sie sich in der Stadt bewegen, und wie ausserhalb der Stadtgrenze? Und wie werden sie von anderen wahrgenommen? Dabei interessierte insbesondere, was es mit dem sogenannten «Anti-Züri-Reflex» auf sich hat. Geplant waren Auftritte von verschiedenen Persönlichkeiten, die in Zürich leben und arbeiten, aber unterschiedliche Hintergründe haben und Tätigkeiten in Journalismus, Politik, Zivilgesellschaft und Kultur verfolgen. Zudem wollten wir mit dem Publikum im Rahmen eines Speed-Datings diskutieren. Aufgrund des Ausbruchs der COVID-19 Pandemie und den damit in Zusammenhang stehenden Massnahmen musste die Veranstaltung abgesagt werden. Ganz im Sinne von «Bleiben Sie zuhause» baten wir die eingeladenen Podiumsgäste stattdessen ein Statement zum Thema als Text oder Video abzugeben.

«Wo bist du ZürcherIn?» mit Spoken Word Artist Simon Chen

Der Spoken Word Artist Simon Chen hat denselben Dialekt wie unsere Stadtpräsidentin und philosophiert humorvoll über das Zürchersein.

Lesen Sie hier, warum Frerk Froböse, Mitglied im Vorstand des Ausländerinnen- und Ausländerbeirats, sich als Zürcher fühlt und warum er die klischeehaften Eigenschaften der Zürcherinnen und Zürcher besonders schätzt.

«Wo bist du ZürcherIn?» mit Wailea Zülch

Wailea Zülch von «foraus – Forum Aussenpolitik» fühlt sich heimisch in Zürich, wagt aber auch einen kritischen Blick auf die Zürcherinnen und Zürcher.

«Wo bist du ZürcherIn?» mit Nationalrätin Min Li Marti

Nationalrätin Min Li Marti erzählt, wie Zürich in der Bundesstadt wahrgenommen wird und dass grosse Städte noch besser aufzeigen müssen, wie die ganze Schweiz von ihren Erfahrungen profitieren kann.

Anna Miller ist Journalistin und findet, Zürich habe das Potenzial, etwas entspannter, bodenständiger und zugänglicher zu werden.

Projektabschluss: Zürich als Kooperationspartnerin

Zürich ist anders. Anders als andere Orte in der Schweiz, aber auch einzigartig in Europa und der Welt. Mit vielen Besonderheiten, die weit über die Klischees hinaus reichen. Das wird sowohl von aussen als auch von den Zürcherinnen und Zürcher so wahrgenommen. Nebst den positiven Eigenschaften von Zürich existieren auch solche, die kritisch betrachtet werden. In Ballungsräumen treten gesellschaftliche Phänomene oft deutlicher an die Oberfläche als anderswo. Deshalb nimmt die Stadt im Umgang mit neuen Herausforderungen oft eine Pionierrolle ein. Dabei können unerprobte Methoden auch mal eine ablehnende Haltung oder gar Unverständnis hervorrufen. Einen grundsätzlichen «Anti-Züri-Reflex» lässt sich daraus aber nicht ableiten.

Vielmehr möchten verschiedenste Partnerinnen und Partner mit Zürich zusammenarbeiten und von der Stadt lernen. Sie wünschen sich von Zürich eine noch stärkere Rolle als Vorkämpferin für aktuelle Anliegen, beim Testen von neuen Ansätzen und bei der Auseinandersetzung mit drängenden Themen. Dazu soll die Stadt weiterhin die umliegenden Gemeinden, aber auch den gesamten Metropolitanraum Zürich einbeziehen und Partnerschaften mit anderen Städten in der Schweiz und international pflegen.

Die Stadt Zürich als Kooperationspartnerin steht deshalb im Mittelpunkt des zweiten Teils des Projekts, der in der zweiten Jahreshälfte 2020 stattfinden wird. Wir wollen Einsichten gewinnen, wie Zürich in Zukunft noch besser mit seinen Partnerinnen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zusammenarbeiten kann, und wie die Stadt ihre starke Position gewinnbringend für andere nutzen kann. Die Resultate werden im Rahmen einer Schlussveranstaltung, auf die wir an dieser Stelle später hinweisen werden, präsentiert und diskutiert.

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