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17. August 2017

Leerwohnungsbestand 2017

Am 1. Juni 2017 standen in der Stadt Zürich 454 Wohnungen leer – 30 weniger als im Vorjahr. Damit sinkt die städtische Leerwohnungsziffer von 0,22 auf 0,21 Prozent. Dies zeigt eindrucksvoll, wie gross die Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt ist. Auch grosse Neubauprojekte wie das Freilager in Albisrieden wurden rasch vom Markt absorbiert. In weiten Teilen des übrigen Kantonsgebietes führt eine hohe Bautätigkeit in der Regel zu einem vorübergehenden Anstieg der Leerwohnungsziffer. In der Stadt Zürich ist die Nachfrage nach Wohnungen offenbar derart gross, dass trotz eines Nettozuwachses von über 2500 Wohnungen im vergangenen Jahr nur wenige leerblieben.

Von den 454 Wohnungen, die am 1. Juni 2017 leer standen, sind die meisten im höheren Preissegment angesiedelt. Während Mietverträge in der Stadt Zürich in den letzten beiden Jahren im Median zu einer Nettomonatsmiete von 24 Franken pro Quadratmeter abgeschlossen wurden, liegt der Quadratmeterpreis bei den Leerwohnungen mit 32 Franken um rund einen Drittel höher. Entsprechend sind leere Wohnungen innerhalb der Stadt am ehesten dort zu finden, wo in den vergangenen Jahren grössere Neubauprojekte im oberen Preissegment erstellt worden sind (Langstrasse, Enge). Besonders tiefe Leerwohungsziffern von weniger als 0,10 Prozent wiesen hingegen die Quartiere Leimbach, Hochschulen, Werd, Saatlen, Hard, Hirzenbach, Seebach, Wipkingen und Seefeld auf.

Alle Details finden sich im Bereich Leerwohnungszählung