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Linked Open Statistical Data

Statistik Stadt Zürich stellt Daten als Linked Open Statistical Data (LOSD) zur Verfügung. Mit SPARQL lassen sich so eine Vielzahl von unseren Daten abrufen und mit anderen Datenquellen verknüpfen.

Für uns Menschen ist die Semantik, also die Bedeutung des Inhalts, verständlich. Für Computer ist dies schwieriger. Wenn wir zum Beispiel nach «Mammut» suchen, können wir gut unterscheiden, ob es sich um die ausgestorbene Elefantengattung oder den Outdoor-Ausrüster handelt. Diese Unterscheidung ist für Computer aber nicht ohne Weiteres möglich. Erst mit zusätzlicher Information kann auch ein Computer Kontext und Inhalt verstehen. Diese fehlende Semantik wird bei Statistik Stadt Zürich mit LOSD in die Daten integriert.

Damit Computer die Semantik unserer Daten verstehen, müssen die Informationen aus strukturierten Tabellen in ihre Einzelteile zerlegt und danach neu bestückt, als einzelne Information paketiert, im Web publiziert und verlinkt werden. Grundlage ist der W3C-Standard RDF (Resource Description Framework), der Baustein des «Semantic Web», auch bekannt als «Web of Data». Logische Aussagen über beliebige Dinge können damit formuliert werden. Bereits 2008 wurde SPARQL vom W3C zum Standard für RDF-Abfragesprachen gemacht. Diese graphenbasierte Abfragesprache erlaubt es jedermann, das Web der Daten zu durchsuchen und Beziehungen zu entdecken.

Je mehr Dinge, Ereignisse, Menschen, Orte und natürlich offene Daten im Internet miteinander verbunden sind, desto mächtiger wird das «Web of Data». Deshalb setzen wir auf LOSD und erweitern unser Datenangebot stetig. Eine Dokumentation zur Nutzung von LOSD steht auf GitHub zur Verfügung.

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