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Zürcher Index der Konsumentenpreise

Januar 2020

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Januar 2020 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gesunken und hat den Stand von 101,1 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100) erreicht. Die Jahresteuerung, also die Teuerung von Januar 2019 bis Januar 2020, lag bei 0,0 Prozent.

Hauptverantwortlich für den Rückgang des Preisniveaus im Januar waren tiefere Preise für Medikamente und Pauschalreisen ins Ausland. Günstiger wurden zudem Gebühren für Privatfahrzeuge und Fahrschule, Linienflüge sowie Bekleidung. Mehr bezahlen musste man unter anderem für Hotelübernachtungen und Automobile.

Unter dem Stand des Vormonats lagen die Indizes der Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe (–6,9 %), Hausrat und laufende Haushaltsführung (–1,4 %), Freizeit und Kultur (–0,6 %), Gesundheitspflege (–0,5 %), Sonstige Waren und Dienstleistungen (–0,5 %), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (–0,2 %) sowie Wohnen und Energie (–0,2 %).

Über dem Stand des Vormonats lagen die Indizes der Hauptgruppen Restaurants und Hotels (+2,5 %), Alkoholische Getränke und Tabak (+0,7 %) sowie Nachrichtenübermittlung (+0,1 %).

In der Hauptgruppe Verkehr blieb das Preisniveau gegenüber dem Vormonat stabil.

In der Hauptgruppe Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung für Inland- und Importgüter

Die Preise für Inlandgüter stiegen im Januar gegenüber dem Vormonat um durchschnittlich 0,1 Prozent. Die Preise für Importgüter sanken im gleichen Zeitraum um 1,4 Prozent. Innert Jahresfrist, also von Januar 2019 bis Januar 2020, stieg das Preisniveau der Inlandgüter ebenfalls um 0,1 Prozent, jenes der Importgüter sank um 0,3 Prozent.

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