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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

24. April 2008

Erstmalige Auswertung zu den Personenwagen und ihren HalterInnen

In der Stadt Zürich waren im Oktober 2007 insgesamt 130 150 Personenwagen registriert. Damit beträgt die Personenwagendichte in der Stadt 0.35 PWs pro EinwohnerIn und ist im schweizerischen Vergleich erstaunlich tief. In der übrigen Schweiz liegt der Wert bei 0.52. Welcher Typ Auto, welche Marke oder welche Farbe gefahren wird, hängt vom Alter, den individuellen Bedürfnissen, persönlichen Präferenzen und den finanziellen Möglichkeiten ab.

Die Analyse hat gezeigt, dass rund 46 Prozent der Autos auf Zürichs Strassen deutsche Fabrikate sind. Mit grossem Abstand folgen die japanischen Marken mit einem Anteil von 15,7 Prozent. Auf dem dritten Rang liegen die Autos französischer Hersteller (11,8%), denen die US-amerikanischen (8,1%) und die italienischen Wagen (6,4%) folgen.

Meine Heimat lieb ich sehr
Die Vermutung, dass beim Autokauf Marken aus der Heimat überdurchschnittlich stark berücksichtigt werden, kann bestätigt werden. So weisen speziell französische und italienische StaatsbürgerInnen eine grosse Affinität zu Automarken aus ihrer Heimat auf.

Welche Farbe darf es sein?
Ein Viertel der in der Stadt Zürich gemeldeten Autos sind grau. Bei den Neuwagenverkäufen ist gar jedes dritte Auto grau lackiert. Als weitere Trendfarbe gilt schwarz. Rund 30 Prozent der neu immatrikulierten Fahrzeuge haben diese Farbe. Blau, noch vor wenigen Jahren die beliebteste Farbe überhaupt, verliert immer mehr Marktanteil, da in Zürich nur noch jeder zehnte Neuwagen mit dieser Farbe verkauft wird.

Benzin oder Diesel?
Noch immer sind die meisten Autos mit Benzin unterwegs. Nur 12,7 Prozent der Personenwagen sind mit Dieselmotoren ausgerüstet. Alternative Technologien wie beispielsweise der Hybridantrieb verzeichneten wohl in den letzten Jahren ein starkes Wachstum, führen aber im Vergleich zu den herkömmlichen Antriebsformen immer noch ein Schattendasein.

Ganz wie’s gefällt
Welche Fahrzeugklasse die Gunst der Nutzerinnen und Nutzer geniesst, hängt nicht zuletzt von deren Alter und Kaufkraft ab. Sind Kleinst- und Kleinwagen vor allem bei jüngeren, kaufkraftschwächeren Personen sehr beliebt, steigen mit höherem Alter und Einkommen die Ansprüche an das Gefährt. Für Familien stellt sich oft die Frage nach einem geeigneten Fahrzeug. Es zeigt sich, dass kinderreiche und kaufkraftschwächere Familien Vans bevorzugen, während Familien mit höherem Einkommen überdurchschnittlich oft Sports Utilities Vehicles (SUV) oder Geländewagen wählen. Rund 6 Prozent der Personenwagen in der Stadt Zürich sind SUVs oder Geländewagen.

Die Publikation «Automobile» (Analyse 2/2008) ist gratis im Internet verfügbar oder kann bei Statistik Stadt Zürich als Broschüre bezogen werden (Preis 15 Franken).

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Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich