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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

6. Juni 2008

Die in Zürich wohnenden Landsleute werden mitfiebern

EURO 2008: Frankreich, Italien und Rumänien spielen in der Stadt Zürich

Der amtierende Weltmeister Italien und Frankreich – die beiden Gegner im WM-Finale 2006 in Berlin – sowie Rumänien bestreiten die EM-Spiele im Zürcher Letzigrund. Nicht nur die im Stadion anwesenden Fans, sondern auch die in der Stadt Zürich wohnhaften 13 700 italienischen, 2 100 französischen und knapp 400 rumänischen Staatsangehörigen werden mitfiebern

Die italienische Bevölkerung ist seit 2003 die zweitstärkste Nationalitätengruppe und umfasst 13 700 Personen. Rund 60 Prozent leben im Familienverband; knapp 15 Prozent sind bereits pensioniert. Die wesentlich kleinere Gruppe der 2 100 Französinnen und Franzosen besteht hingegen zu über 55 Prozent aus Einzelpersonen. Die Zahl der rumänischen Staatsbürgerinnen und -bürger schliesslich umfasst rund 400 Personen, die in der Limmatstadt wohnen.

Starke, aber abnehmende Präsenz der italienischen Bevölkerung
Ende 2007 wohnten insgesamt über 115 000 ausländische Personen in der Stadt Zürich. Italien belegte während vieler Jahre die führende Position unter den ausländischen Bevölkerungsgruppen. Im Jahr 1970 wohnten noch über 33 500 Personen aus unserem südlichen Nachbarland in der Stadt Zürich. Danach ergab sich eine rückläufige Tendenz, die sich seit Mitte der 90er-Jahre verstärkt hat. Die Gründe dafür sind ein negativer Wanderungssaldo (mehr Wegzüge als Zuzüge) und die bedeutende Zahl von Einbürgerungen (rund 4 000 seit 1995). Im Jahr 2003 hat Italien den Spitzenplatz an die deutsche Bevölkerungsgruppe verloren, und seither hat sich die Schere weiter geöffnet: Ende 2007 lebten nur noch 13 700 Italienerinnen und Italiener, jedoch über 25 000 Deutsche in der Stadt Zürich.

Markanter Anstieg der französischen und rumänischen Wohnbevölkerung
Die deutlich kleinere Zahl der Französinnen und Franzosen in der Stadt Zürich hat sich seit 1995 zwar mehr als verdoppelt, die Gesamtzahl liegt aber aktuell lediglich bei rund 2 100 Personen. Eine prozentual ähnlich starke Zunahme ist bei den Personen mit rumänischer Staatsangehörigkeit zu verzeichnen: Ihre Zahl steigerte sich im gleichen Zeitraum von 162 auf 362 Personen.

Unterschiede in der Beliebtheit der Stadtquartiere
Beinahe ein Fünftel aller Italienerinnen und Italiener wohnt im Stadtkreis 11 (2 539 Personen) mit den Quartieren Affoltern, Oerlikon und Seebach. Anteilsmässig am stärksten vertreten sind italienische Personen jedoch im Quartier Saatlen (knapp 20% aller ausländischen Personen) sowie in Albisrieden und Altstetten (je rund 16%), dies bei einem gesamtstädtischen Anteil von 11,8 Prozent aller ausländischen Personen.

Von den Französinnen und Franzosen – die lediglich 1,8 Prozent der ausländischen Personen stellen – wohnt beinahe ein Drittel in den beiden Stadtkreisen 6 (223 Personen) und Kreis 7 (445 Personen). Anteilsmässig am stärksten vertreten sind sie im Quartier Witikon (7,0%) sowie in Fluntern und Hottingen (6,8% bzw. 5,0%). Die knapp 400 rumänischen Staatsangehörigen verteilen sich auf fast alle Stadtquartiere. Am meisten – d.h. je rund 30 Personen – wohnen in den grossen Quartieren Oerlikon und Altstetten.

Deutliche Differenzen beim Alter
Zwei Drittel der italienischen Bevölkerung – rund 9 700 Personen – sind zwischen 20 und 64 Jahre alt. Fast jeder Fünfte – über 2 400 Personen – sind im Pensionierungsalter. Das Durchschnittalter ist mit 43,6 Jahren entsprechend hoch. Markant tiefer liegt mit 32 Jahren das durchschnittliche Alter der französischen Bevölkerung. Über 80 Prozent der Französinnen und Franzosen in Zürich sind im Studien- oder Erwerbsalter; lediglich 71 Personen haben ihren 65. Geburtstag bereits gefeiert. Die Personen mit rumänischer Staatsangehörigkeit weisen mit 31,1 Jahren nochmals ein tieferes Durchschnittsalter auf.

Weitere Grafiken zur Wohnbevölkerung sowie Informationen zu den Logiernächten in der Stadt Zürich, aufgeschlüsselt nach den Teilnehmerstaaten, sind auf dem EURO 2008 Fact Sheet unter dem Titel «Wer jubelt wie stark?» im Internet verfügbar (www.stadt-zuerich.ch/statistik)

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