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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

22. April 2010

Im Frühling sind in Zürich die Inderinnen und Inder zu Gast

Saisonalität im Zürcher Tourismus zwischen 2005 und 2009

In den Sommermonaten sind die Zürcher Hotels am stärksten belegt. Nicht alle Reisenden kommen aber während der wärmsten Jahreszeit. Gäste aus Russland reisen mit Vorliebe im Januar nach Zürich, und Touristinnen und Touristen aus Indien bevorzugen den Monat Mai.

Die Gäste aus der Schweiz logieren das ganze Jahr über in Zürich. Die Besucherinnen und Besucher aus Deutschland – der zweitwichtigsten Nation für den Zürcher Tourismus – sind ebenfalls das ganze Jahr in der Stadt anzutreffen. Viele von ihnen sind aus geschäftlichem Anlass in Zürich. Aus manchen Ländern kommen die Gäste vor allem zu einer bestimmten Zeit im Jahr: Russische Besucherinnen und Besucher reisen mit Vorliebe im Januar nach Zürich. Italienische Touristinnen und Touristen verbringen im August ihre Ferien in der Stadt und unsere österreichischen Nachbarn statten der Stadt gerne im Herbst einen Besuch ab.

Im Mai heisst es in Zürcher Hotels «Namasté»
Bald dürften die Zürcher Hotelliers ihre Gäste vermehrt mit «Namasté» empfangen – dem in Indien verbreiteten Gruss. Denn im Mai quartieren sich besonders viele Touristinnen und Touristen aus Indien in Zürich ein. Bei ihnen zu Hause sind vielerorts Schulferien und das Thermometer klettert bis auf 45° Grad. Da kommt eine Abkühlung in der Schweiz gerade recht. Die Zahl der Logiernächte von Reisenden aus Indien hat zwischen 2005 und 2009 um 34,9 Prozent zugenommen und wird wohl auch in Zukunft noch weiter zunehmen. Lange bleiben die indischen Gäste aber nicht in Zürich: gerade mal zwei Nächte im Durchschnitt. Dann geht’s wohl meist weiter in die Schweizer Berge, die sie aus vielen Bollywood-Filmen kennen.

Mehr Übernachtungen von Reisenden aus Russland und den Golfstaaten
Neben der Schweiz und Deutschland gehören die USA und Grossbritannien zu den wichtigsten Herkunftsländern. Über die Hälfte aller Übernachtungen gehen auf das Konto dieser vier Länder. Auf Platz fünf folgt mit Italien ein weiteres Nachbarland. Zwischen 2005 und 2009 hat die Zahl der Logiernächte von Besucherinnen und Besuchern aus Russland um 81,9 Prozent auf 71 050 Übernachtungen zugenommen. Noch stärker zugenommen hat im selben Zeitraum die Zahl der Logiernächte von Personen aus den Golfstaaten (+125,2 Prozent). Dies vor allem, weil sie sich 2009 länger in Zürich aufhielten als in den Vorjahren.

Mehr Information in der Publikation «Wann ist Zürich am attraktivsten?» (ZurZeit 3/2010)
Die Publikation «Wann ist Zürich am attraktivsten?» (ZurZeit 3/2010) ist gratis im Internet verfügbar www.stadt-zuerich.ch/statistik oder kann bei Statistik Stadt Zürich als Broschüre bezogen werden (Preis 5 Franken). Telefon 044 250 48 00.

Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich