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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

9. April 2013

Preisniveau steigt um 0,2 Prozent

Zürcher Index der Konsumentenpreise im März 2013

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im März 2013 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen und hat den Stand von 99,3 Punkten erreicht (Basis Dezember 2010 = 100). Verantwortlich für den Indexanstieg waren vor allem höhere Preise für Kleider und Schuhe. Innert Jahresfrist hingegen sanken die Preise um 0,4 Prozent.

In der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe stieg das Preisniveau gegenüber dem Vormonat um 5,4 Prozent. Die Preise waren bereits im Monat zuvor um 3,2 Prozent gestiegen. Nach dem Winterausverkauf gingen Kleider und Schuhe wieder zu regulären Preisen über den Ladentisch. Trotz des deutlichen Anstiegs im März lagen die Preise in diesem Ausgabensektor aber immer noch um 3,3 Prozent unter dem Stand vor einem Jahr.

Der Index des Bereichs Freizeit und Kultur stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent. Verantwortlich dafür waren höhere Preise für Bade-Pauschalreisen. Teurer wurden auch Zeitungen und Zeitschriften im Abonnement und im Einzelverkauf, PC Hardware sowie Bücher und Broschüren. Weniger bezahlen musste man hingegen für Fernsehgeräte.

Höhere Preise für Zigaretten führten in der Hauptgruppe Alkoholische Getränke und Tabak zu einem Indexanstieg gegenüber dem Vormonat von 0,6 Prozent. Teurer wurden auch Rotwein, Schaumwein und Spirituosen. Die Preise für Weisswein und Bier hingegen gaben nach.

Der Index des Bereichs Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stieg innert Monatsfrist um 0,5 Prozent. Teuer wurden vor allem Pflaumen, Fleischwaren und zubereitetes Fleisch wie Rohess-Speck oder gebratenes Roastbeef, Schweinefleisch, Wurstwaren wie Wienerli, Kopfsalat, Mayonnaise und Senf sowie Zopf. Günstiger wurden unter anderem Früchte wie Erdbeeren und Ananas, Schokolade und Teigwaren. Teils waren diese Preisänderungen saisonal bedingt, teils kamen sie aufgrund von Aktionen zustande.

Das Preisniveau der Hauptgruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent. Teurer wurden kleine elektrische Haushaltsgeräte wie Ventilatoren, Luftbefeuchter oder Raclettegrills, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Küchen-, Garten- und Schlafzimmermöbel. Günstiger hingegen wurden grosse Haushaltsgeräte wie Elektroherde oder Gefriergeräte, Taschen- und Handlampen, Glühlampen und Leuchtstoffröhren sowie Wohnzimmermöbel.

Im Bereich Restaurants und Hotels stieg der Index gegenüber dem Vormonat infolge höherer Preise für Hotelübernachtungen um 0,1 Prozent. Teurer wurden auch Mineralwasser und Süssgetränke in Restaurants und Cafés. Fürs Auswärtsessen musste man hingegen etwas weniger bezahlen.

Tiefere Preise für Autos, insbesondere für Neuwagen, sowie für Linienflüge führten in der Hauptgruppe Verkehr zum einem Indexrückgang gegenüber dem Vormonat von 0,4 Prozent. Die Treibstoffpreise bewegten sich in gegenläufige Richtungen: Die Preise für Benzin stiegen um 0,4 Prozent, jene für Diesel hingegen sanken um 1,1 Prozent (Stichtage: 4. und 15. März).

Der Index des Bereichs Sonstige Waren und Dienstleistungen sankt innert Monatsfrist um 0,4 Prozent. Grund dafür waren günstigere Preise für Haut- und Schönheitspflegemittel, Seifen und Badezusätze sowie für Körperpflege-Geräte wie Föhne.

In der Hauptgruppe Nachrichtenübermittlung hatten günstigere Tarife für das Telefonieren mit dem Handy einem Rückgang des Preisniveaus gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zur Folge – trotz höherer Preise für Telefongespräche im Festnetz und für Telekomgeräte.

Der Index des Bereichs Wohnen und Energie sank im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Verantwortlich dafür waren tiefere Heizölpreise (–4,0 %; Stichtage: 4. und 15. März). Damit lagen die Preise um 6,9 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. Etwas teurer wurden hingegen Holzpellets.

Trotz etwas günstigerer Medikamente blieb das Preisniveau im Bereich Gesundheitspflege gegenüber dem Vormonat insgesamt stabil.

In der Hauptgruppe Erziehung und Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Entwicklung der Inland- und Importgüter

Die Preise für Inlandgüter stiegen im März 2013 gegenüber dem Vormonat um durchschnittlich 0,1 Prozent, jene für Importgüter – insbesondere der teureren Kleider und Schuhe wegen – um 0,6 Prozent.

Das Preisniveau der Inlandgüter stieg innert Jahresfrist um 0,2 Prozent, jenes der Importgüter hingegen sank um 2,3 Prozent. Vor allem bei Kleidern, Autos sowie bei Geräten der Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik lagen die Preise deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Thema: Wirtschaft, Bevölkerung

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich