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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

7. August 2013

Tieferes Preisniveau infolge Ausverkaufs

Zürcher Index der Konsumentenpreise im Juli 2013

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Juli 2013 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gesunken und hat den Stand von 99,2 Punkten erreicht (Basis Dezember 2010 = 100). Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem tiefere Preise für Kleider und Schuhe infolge Ausverkaufs. Die Jahresteuerung, also die Teuerung zwischen Juli 2012 und Juli 2013, betrug 0,2 Prozent.

In der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe sank das Preisniveau im Vergleich zum Vor-monat infolge Ausverkaufs um 8,9 Prozent. Ohne diesen deutlichen Rückgang wäre der Totalindex praktisch stabil geblieben und innert Monatsfrist nicht um 0,3 Prozent gesunken.

Günstigere Angebote für Pauschalreisen – insbesondere für Übersee- und Badereisen – hatten im Bereich Freizeit und Kultur einen Indexrückgang gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent zur Folge. Weniger bezahlen musste man auch für PC-Hardware sowie für Spiel- und Hobbywaren.

Ebenfalls um durchschnittlich 0,9 Prozent sanken die Preise innert Monatsfrist in der Hauptgruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung. Günstiger wurden Möbel und Einrichtungszubehör wie Sonnenschirme sowie Wasch- und Reinigungsmittel. Teurer hingegen wurden Geschirr und Besteck sowie grosse elektrische Haushaltsgeräte, beispielsweise Weinkühlschränke.

Im Bereich Verkehr sank das Preisniveau im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent. Verantwortlich dafür waren günstigere Preise für Autos, insbesondere für Neuwagen, sowie tiefere Tarife für Linienflüge. Die Preise für Benzin und Diesel hingegen zogen etwas an (je plus 0,6 %; Stichtage: 1. und 15. Juli).

In der Hauptgruppe Alkoholische Getränke und Tabak sank der Index gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Ursache dafür waren günstigere Preise für ausländischen Rot-wein, Schaumwein und Bier. Teurer indes wurde inländischer Weisswein. Die Preise für Tabakwaren wurden im Berichtsmonat nicht erhoben.

Der Index des Bereichs Restaurants und Hotels sank innert Monatsfrist um 0,1 Prozent. Grund dafür waren günstigere Angebote für Hotelzimmer. Gedämpft wurde der Rückgang in diesem Ausgabenbereich durch höhere Preise für Mahlzeiten in Restaurants und Cafés sowie in Personalrestaurants.

Das Preisniveau der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,0 Prozent. Teurer wurden Frucht- und Wurzelgemüse wie beispielsweise Auberginen und Karotten sowie Teigwaren. Mehr bezahlen musste man auch für Kartoffeln, Wurstwaren wie Kalbsbratwürste, Wienerli oder Cervelats, Zwiebeln, Halbhart- und Hartkäse wie Greyerzer und Emmentaler sowie für Dauerbackwaren wie Zwieback. Günstiger wurden Kohl- und Salatgemüse, beispielsweise Blumenkohl und Eisbergsalat, Steinobst wie Pfirsiche und Nektarinen sowie Geflügel. Teils waren diese Preisänderungen witterungs- oder saisonbedingt, teils kamen sie aufgrund von neuen oder zu Ende gegangenen Aktionen zustande.

Im Bereich Wohnen und Energie stieg der Index gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Verantwortlich dafür waren höhere Heizölpreise (+3,4 %; Stichtage: 1. und 15. Juli).

Der Index der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen stieg innert Monatsfrist ebenfalls um 0,2 Prozent. Teurer wurden Artikel für die Körperpflege, beispielsweise Rasier-apparate, Haartrockner und Papierwindeln, sowie Reiseartikel wie Koffer und Taschen.

In den Hauptgruppen Gesundheitspflege und Nachrichtenübermittlung blieben die Preisniveaus im Juli gegenüber dem Vormonat praktisch stabil, das heisst, es gab in diesen beiden Bereichen keine Teuerung.

In der Hauptgruppe Erziehung und Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung bei Inland- und Importgütern

Während das Preisniveau der Inlandgüter im Juli gegenüber dem Vormonat praktisch stabil blieb, sank jenes der Importgüter um 1,4 Prozent – vor allem der günstigeren Kleider wegen. Innert Jahresfrist stiegen die Preise der Inlandgüter um durchschnittlich 0,7 Prozent; die Importgüter-Preise hingegen sanken um 1,4 Prozent.

Diagramme: siehe Medienmitteilung im PDF-Format.

Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich