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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

8. März 2013

Leichter Anstieg des Preisniveaus

Zürcher Index der Konsumentenpreise im Februar 2013

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Februar 2013 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen und hat den Stand von 99,1 Punkten erreicht (Basis Dezember 2010 = 100). Verantwortlich für den Anstieg waren vor allem höhere Preise für Treibstoffe, Heizöl und Kleider sowie höhere Mietzinse. Innert Jahresfrist hingegen sanken die Preise um durchschnittlich 0,1 Prozent.

In der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe stieg der Index gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozent. Nach Abschluss es Winterausverkaufs gingen Kleider und Schuhe mehrheitlich wieder zu regulären Preisen über den Ladentisch. Trotz des Anstiegs innert Monatsfrist, lagen die Preise in diesem Ausgabenbereich immer noch um 1,6 Prozent unter dem Stand des Vorjahres.

Das Preisniveau im Bereich Verkehr stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Teurer wurden Treibstoffe (Benzin: +4,3 %, Diesel: +2,1 %; Stichtage: 1. und 15. Februar), neue Autos und Linienflüge. Weniger bezahlen hingegen musste man für Occasionsautos.

Höhere Bankkonto- und Depotgebühren hatten bei der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen einen Indexanstieg gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent zur Folge. Teurer wurden auch Toilettenartikel sowie Reiseartikel und Accessoires wie Damentaschen, Mappen und Aktenkoffer.

Im Bereich Hausrat und laufende Haushaltsführung stieg der Index innert Monatsfrist ebenfalls um 0,6 Prozent. Grund dafür waren – nach Ausverkaufsangeboten im Vormonat – höhere Preise für Möbel und Einrichtungszubehör sowie für Bodenbeläge und Teppiche. Günstiger dagegen wurden Bettzeug und Haushaltswäsche sowie Wasch- und Reinigungs­mittel.

Der Index des Bereichs Wohnen und Energie stieg im Vergleich zum Vormonat um
0,4 Prozent. Hauptverantwortlich dafür waren die vierteljährlich erhobenen Mieten für 1- bis 6-Zimmer-Wohnungen in der Stadt Zürich: Sie stiegen gegenüber der Vorerhebung um 0,3 Prozent. Innert Jahresfrist hingegen sanken die Mietzinse um 1,0 Prozent. Teurer wurden auch Heizöl (+3,4 %; Stichtage: 1. und 15. Februar), Holzpellets und Materialien für den Wohnungsunterhalt.

In der Hauptgruppe Alkoholische Getränke und Tabak sank der Index gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Günstiger wurden Rotwein, insbesondere im Inland produzierte Qualitäten, und Schaumwein. Teurer dagegen wurden Bier und Weisswein. Die Preise für Tabakwaren wurden im Berichtsmonat nicht erhoben.

Das Preisniveau des Bereichs Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sank innert Monatsfrist um 0,3 Prozent. Günstiger wurden Salat- und Kohlgemüse wie Eisbergsalat oder Broccoli, Kaffee, Geflügel, Erdbeeren, Zopf sowie Trockensuppen, Gewürze und Saucen. Teurer wurden Wurstwaren wie Salami oder Kalbsbratwürste, Wurzelgemüse wie Karotten, Schokolade sowie Zitrusfrüchte und Bananen. Teils waren diese Preisänderungen saisonal bedingt, teils kamen sie aufgrund von Aktionen zustande.

Günstigere Angebote für Hotelübernachtungen führten in der Hauptgruppe Restaurants und Hotels zu einem Indexrückgang gegenüber dem Vormonat von 0,1 Prozent. Weniger bezahlen musste man auch für alkoholfreie Getränke in Restaurants und Cafés.

Der Index des Bereichs Freizeit und Kultur sank im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Pro­zent. Ursache dafür waren tiefere Preise für Wintersportartikel, PC-Hardware, Fernseh- und Audio-Videogeräte sowie für Bücher und Broschüren. Die Preise für Pauschalreisen, insbe­sondere für Badereisen, zogen indes an.

In den Bereichen Gesundheitspflege und Nachrichtenübermittlung blieben die Preis­niveaus trotz etwas günstigerer Medikamente beziehungsweise Festnetz- und Mobiltelefone gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert.

In der Hauptgruppe Erziehung und Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Entwicklung der Inland- und Importgüter

Die Preise für Inlandgüter stiegen im Februar 2013 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Pro­zent, jene für Importgüter um 1,0 Prozent – insbesondere der teureren Erdölprodukte und Kleider wegen.

Innert Jahresfrist stieg das Preisniveau für einheimische Güter um 0,3 Prozent, während jenes für Importgüter um 1,0 Prozent sank. Vor allem bei Kleidern, Autos, elektrischen Haushaltsgeräten und Möbeln sowie Geräten der Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik lagen die Preise deutlich unter jenen des Vorjahresmonats.

Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich