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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

6. September 2013

Leichter Rückgang des Preisniveaus

Zürcher Index der Konsumentenpreise im August 2013

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im August 2013 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken und hat den Stand von 99,1 Punkten erreicht (Basis Dezember 2010 = 100). Verantwortlich für den leichten Rückgang waren vor allem tiefere Preise für Gemüse und für Damenkleider. Die Jahresteuerung, also die Teuerung von August 2012 bis August 2013, betrug 0,1 Prozent.

In der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe sank das Preisniveau gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent, nachdem die Preise in diesem Bereich bereits im Monat zuvor infolge Ausverkaufs um 8,9 Prozent gesunken waren. Günstiger wurden vor allem Damenkleider sowie Herren- und Kinderschuhe.

Der Index der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sank gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent. Günstiger wurden frisches Gemüse, beispielsweise Zucchetti und Karotten, sowie frische Früchte wie Trauben, Pflaumen und Nektarinen. Weniger bezahlen musste man auch für Dauerbackwaren wie Trockenbiscuits und Zwieback, für Feingebäck und Konditoreiwaren sowie für Käse wie Greyerzer und Parmesan. Teurer wurden unter anderem Äpfel und Birnen sowie Rindfleisch. Teils waren diese Preis-änderungen witterungs- oder saisonbedingt, teils kamen sie aufgrund von neuen oder zu Ende gegangenen Aktionen zustande.

Tiefere Preise für Spiel- und Hobbywaren sowie für Fernseh- und Audio-Video-Geräte hatten im Bereich Freizeit und Kultur einen Indexrückgang gegenüber dem Vormonat um
0,3 Prozent zur Folge. Weniger bezahlen musste man auch für PC-Hardware.

In der Hauptgruppe Gesundheitspflege sank das Preisniveau im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Verantwortlich für den Rückgang waren tiefere Medikamentenpreise. Medizinische Apparate und Geräte, beispielsweise Fiebermesser, wurden hingegen teurer.

Der Index des Bereichs Sonstige Waren und Dienstleistungen sank innert Monatsfrist ebenfalls um 0,1 Prozent. Grund dafür waren tiefere Preise für Körperpflegeartikel, beispielsweise Handcrèmen, Körpermilch, Papierwindeln und WC-Papier. Die Preise für Kinderwagen und Kinderautositze zogen hingegen etwas an.

Günstigere Angebote für Hotelzimmer sowie tiefere Preise für Mahlzeiten in Restaurants und Cafés führten in der Hauptgruppe Restaurants und Hotels zu einem Rückgang des Preisniveaus gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent.

Im Bereich Wohnen und Energie stieg der Index gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Hauptverantwortlich dafür war der Anstieg der vierteljährlich erhobenen Mietzinse für
1- bis 6-Zimmer-Wohnungen (+0,5 %). Teurer wurde auch Heizöl (+1,9 %; Stichtage:
2. und 16. August).

Der Index der Hauptgruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung stieg innert Monats-frist um 0,4 Prozent. Teurer wurden Wohn- und Schlafzimmermöbel sowie Wasch- und Reinigungsmittel, günstiger hingegen Gartenmöbel.

Im Bereich Alkoholische Getränke und Tabak stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat um durchschnittlich 0,1 Prozent. Ursache dafür waren höhere Preise für ausländischen Rotwein, Schaumwein und Bier. Günstiger indes wurden inländischer Rot- und Weisswein. Die Preise für Tabakwaren wurden im Berichtsmonat nicht erhoben.

Im Bereich Verkehr blieb das Preisniveau im Vergleich zum Vormonat infolge gegenläufiger Preisbewegungen praktisch stabil: Teurer wurden Benzin und Diesel (+0,3 % bzw. +0,4 %; Stichtage: 2. und 16. August), günstiger hingegen Linienflüge.

Auch das Preisniveau der Hauptgruppe Nachrichtenübermittlung blieb trotz etwas günstigerer Preise für Telekomgeräte im Vergleich zum Vormonat ingesamt stabil.
In der Hauptgruppe Erziehung und Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung bei Inland- und Importgütern
Während das Preisniveau der Inlandgüter im August gegenüber dem Vormonat praktisch stabil blieb, sank jenes der Importgüter um 0,4 Prozent. Innert Jahresfrist stiegen die Preise der Inlandgüter um durchschnittlich 0,8 Prozent; die Importgüter-Preise hingegen sanken um 2,0 Prozent.

Diagramme: siehe Medienmitteilung im PDF-Format.

Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich