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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

7. Juli 2016

Konsumentenpreise steigen um 0,1 Prozent

Zürcher Index der Konsumentenpreise im Juni 2016

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Juni 2016 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen und hat den Stand von 100,8 Punkten erreicht (Basis Dezember 2015 = 100). Die Jahresteuerung, also die Teuerung von Juni 2015 bis Juni 2016, lag bei minus 0,2 Prozent.

Hauptverantwortlich für den Indexanstieg im Juni waren höhere Preise für Pauschalreisen ins Ausland, für Treibstoffe und Heizöl sowie für Lebensmittel. Günstigere Preise für Linienflüge und Kleider dämpften hingegen den Anstieg der Teuerung.

In der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stieg der Index gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,6 %). Teurer wurden unter anderem Frucht- und Kohlgemüse, also beispielsweise Gurken, Zucchetti und Broccoli, Aufschnitt und Rindfleisch, weisse Trauben und Erdbeeren, Fenchel und grüner Spargel, Schokolade, Kartoffeln sowie Zwiebeln und Lauch. Die Preise für Salatgemüse, Steinobst, natürliches Mineralwasser und Glace gaben hingegen etwas nach.

Der Index des Bereichs Freizeit und Kultur stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent (gegenüber Vorjahr: +2,3 %). Teurer wurden Badeferien im Ausland, Pflanzen und Blumen sowie Fernsehgeräte. Weniger bezahlen musste man dagegen für Personal Computer, Heimtierartikel wie Hunde- und Katzenfutter sowie für Bücher und Broschüren.

Höhere Preise für Hotelübernachtungen führten in der Hauptgruppe Restaurants und Hotels innert Monatsfrist zu einem Indexanstieg von 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: -0,2 %).

In Hauptgruppe Wohnen und Energie stieg der Index gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,2 %). Verantwortlich dafür waren höhere Heizölpreise (+4,2 %; Stichtage: 1. und 15. Juni).

Der Index des Bereichs Bekleidung und Schuhe sank infolge erster Ausverkaufsangebote gegenüber dem Vormonat um 2,0 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,3 %). Günstiger wurden insbesondere Damen- und Herrenkleider.

Tiefere Preise für Gesichtspflegeprodukte und Make-up sowie für Seifen und Badezusätze führten in der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen innert Monatsfrist zu einem Indexrückgang von 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: –1,6 %). Teurer wurden hingegen Schmuck sowie Reiseartikel und Accessoires.

Das Preisniveau des Bereich Alkoholische Getränke und Tabak sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: –0,5 %). Grund dafür waren vor allem günstigere Zigaretten. Inländischer Rotwein wurde ebenfalls etwas günstiger; die Preise für ausländischen Rotwein zogen dagegen etwas an.

Der Index der Hauptgruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: –3,0 %). Günstiger wurden Möbel sowie Klimaaggregate, Ventilatoren und Staubsauger, teurer hingegen Bettzeug und Zubehör.

Günstigere Preise für Handys führten im Bereich Nachrichtenübermittlung im Vergleich zum Vormonat zu einem Indexrückgang von 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: –1,7 %).

In der Hauptgruppe Gesundheitspflege zogen lediglich die Preise für Sanitätsmaterial wie Verbandstoffe und elastische Binden etwas an. Insgesamt jedoch gab es in diesem Ausgabenbereich im Vergleich zum Vormonat keine Teuerung (gegenüber Vorjahr: +0,1 %).

Auch im Bereich Verkehr blieb das Preisniveaus infolge gegenläufiger Preisbewegungen gegenüber dem Vormonat stabil (gegenüber Vorjahr: –2,8 %). Linienflüge wurden günstiger. Benzin hingegen wurde teurer (+2,0 %; Stichtage: 1. und 15. Juni).

Im Bereich Erziehung und Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung bei Inland- und Importgütern

Das Preisniveau der Inlandgüter stieg im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent. Die Preise der Importgüter stiegen innert Monatsfrist um durchschnittlich 0,3 Prozent; innert Jahresfrist hingegen sanken sie um 1,4 Prozent.

Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich