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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

5. Januar 2017

Konsumentenpreise sinken um 0,1 Prozent

Zürcher Index der Konsumentenpreise im Dezember 2016

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Dezember 2016 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken. Der Indexstand verharrte bei 100,0 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100). Die Jahresteuerung, also die Teuerung von Dezember 2015 bis Dezember 2016, lag bei null Prozent.

Hauptverantwortlich für den Indexrückgang im Dezember waren tiefere Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, für Kleider und Schuhe infolge Ausverkaufs sowie für Pauschalreisen ins Ausland. Gedämpft wurde der Rückgang der Teuerung im Berichtsmonat unter anderem durch höhere Heizölpreise und höhere Tarife im öffentlichen Verkehr.

Der Index der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe sank infolge Ausverkaufs gegenüber dem Vormonat um 2,0 Prozent (gegenüber Vorjahr: –1,1 %). Günstiger wurden vor allem Damen- und Kinderkleider sowie Wintersportkleider. Bei den Schuhen gaben die Preise in der Damen- und Kinderabteilung ebenfalls stärker nach als in der Herrenabteilung.

Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sank das Preisniveau im Vergleich zum Vormonat um 1,0 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,9 %). Weniger bezahlen musste man für Salat-, Kohl- und Wurzelgemüse, Zitrusfrüchte, Rind- und Kalbfleisch, Aufschnitt, Kaffee, Teigwaren sowie Fruchtsäfte, Mineralwasser und Süssgetränke. Teurer hingegen wurden Fruchtgemüse, Suppen und Kernobst.

Günstigere Preise für Möbel sowie für Kleinmaterial für Haus und Garten hatten in der Hauptgruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung innert Monatsfrist einen Indexrückgang um 0,9 Prozent zur Folge (gegenüber Vorjahr: –3,9 %). Teurer dagegen wurden unter anderem Beleuchtungskörper.

In der Hauptgruppe Alkoholische Getränke und Tabak sanken die Preise gegenüber dem Vormonat um durchschnittlich 0,8 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,1 %). Günstiger wurden Rot-, Weiss- und Schaumweine. Die Preise für Zigarren zogen hingegen etwas an.

Der Index des Bereichs Freizeit und Kultur sank im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: –0,2 %). Verantwortlich dafür waren günstigere Pauschalreisen ins Ausland, insbesondere Badeferien. Teurer wurden Bücher sowie Abonnemente für Zeitungen und Zeitschriften.

Das Preisniveau der Hauptgruppe Verkehr stieg innert Monatsfrist um 0,9 Prozent (gegenüber Vorjahr: –0,4 %). Grund dafür waren die auf den Fahrplanwechsel erhöhten Tarife des öffentlichen Verkehrs sowie höhere Preise für Linienflüge. Die Treibstoffpreise entwickelten sich gegenläufig: Diesel wurde teurer, Benzin etwas günstiger (+0,9 % bzw. –0,1 %; Stichtage: 1. und 15. Dezember). Günstiger wurden in diesem Ausgabenbereich auch Occasionsautos.

Höhere Preise für Hotelübernachtungen hatten in der Hauptgruppe Restaurants und Hotels einen Indexanstieg gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zur Folge (gegenüber Vorjahr: 0,0 %). Die Preise für Mahlzeiten und Getränke in Restaurants und Cafés blieben stabil.

Im Bereich Wohnen und Energie führten höhere Preise für Heizöl (+7,4 %; Stichtage: 1. und 15. Dezember) innert Monatsfrist zu einem Indexanstieg um 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,7 %).

Das Preisniveau der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen stieg gegenüber dem Vormonat leicht um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: –1,7 %). Teurer wurden beispielsweise Gesichtspflegeprodukte und Make-up sowie Produkte für die Körperpflege, günstiger dagegen wurde Schmuck.

In den Hauptgruppen Gesundheitspflege und Nachrichtenübermittlung blieben die Preisniveaus im Vergleich zum Vormonat stabil (gegenüber Vorjahr: –1,2 % bzw. –1,3 %); das heisst, es gab in diesen beiden Ausgabenbereichen im Berichtsmonat insgesamt keine Teuerung.

Im Bereich Erziehung und Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung für Inland- und Importgüter

Das Preisniveau der Inlandgüter blieb im Dezember gegenüber dem Vormonat stabil (0,0 %); gegenüber dem Vorjahresmonat stieg es leicht um 0,1 Prozent. Die Preise der Importgüter hingegen sanken innert Monatsfrist um durchschnittlich 0,3 Prozent und innert Jahresfrist um 0,6 Prozent.

Durchschnittliche Jahresteuerung 2016

Die durchschnittliche Jahresteuerung des Zürcher Index der Konsumentenpreise lag 2016 bei minus 0,3 Prozent (Vorjahr: –0,8 %). Die Preise der Inlandgüter blieben 2016 im Jahresdurchschnitt stabil (Vorjahr: +0,5 %), die Preise für Importgüter hingegen sanken um durchschnittlich 1,4 Prozent (Vorjahr: –4,8 %).

Berechnet wird die durchschnittliche Jahresteuerung als Veränderungsrate zwischen den arithmetischen Jahressmitteln der entsprechenden zwölf Monatsindizes 2016 und 2015.

Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Präsidialdepartement, Statistik Stadt Zürich