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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

21. August 2017

Erneuerbare Energie auf dem Vormarsch

Seit zehn Jahren werden zunehmend erneuerbare Energien für die Wärmeversorung der Wohnungen in der Stadt Zürich genutzt. Während in Zürich-Nord und Zürich-West die meisten neuerstellten Wohnungen an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen werden, gewinnen im übrigen Stadtgebiet vor allem Wärmepumpen an Bedeutung. In älteren Gebäuden werden indes weiterhin viele Öl- durch Gasheizungen ersetzt.

Erstmals seit dem Jahr 2000 liegen wieder zuverlässige Daten zur Wärmeversorgung der Wohnungen in der Stadt Zürich vor. Im langfristigen Vergleich ist vor allem ein ausgeprägter Ersatz von Heizöl durch Gas festzustellen. Heute wird jede zweite Wohnung mit Gas beheizt; der Ölanteil ist seit 1990 von 70 auf 27 Prozent gefallen.

Rund 50 000 Wohnungen – knapp ein Viertel des Wohnungsbestandes – werden gegenwärtig mit erneuerbaren Energieträgern beheizt. Deren Bedeutung wächst mit der lebhaften Bautätigkeit und dank Fortschritten in der Energie-, Dämm- und Lüftungstechnik. Über 90 Prozent aller seit dem Jahr 2014 erstellten Wohnungen werden durch Umgebungswärme, Abfall oder Holz gewärmt. Zudem verfügen mehr als 80 Prozent dieser Wohnungen über eine kontrollierte Lüftung. 

Thema: Versorgung und Entsorgung, Wohnen

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich