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Aktuelles

Sportnachmittag im Kindergarten

An einem Dienstagnachmittag im Mai haben sich die Kinder des 2. Kindergartens von der Klasse Steurer/Graf und der Klasse Trottmann zum gemeinsamen Sportnachmittag getroffen. Bei einem Postenlauf wurden in gemischten Gruppen verschiedene Aufgaben absolviert. Trottifahren, Klettern, Torwandschiessen, Boccia, Büchsenschiessen und noch einiges mehr gehörte zu den Herausforderungen. Die Kinder hatten Freude an dem Anlass und wir Lehrpersonen waren Dankbar für die Unterstützung der Eltern. 

Schulhaus-Musiktheater KLING

Fast jedes Jahr besuchen einige von unseren Kindergartenklassen ein Schulhaustheater: Die Künstler kommen zu uns und wir dürfen bequem zum Singsaal im Friesenbergschulhaus spazieren.

Dieses Jahr folgten die Kindergartenkinder gespannt der Geschichte von den zwei Hasen und dem traurigen Rüebli Lily, das zuerst gar nicht mitspielen durfte – alles drehte sich um die Kling-Decke, die so wunderbare Melodien und Geschichten, ja sogar eine Drachenhöhle unter sich birgt. Fasziniert lauschten die Kinder den untereinander kommunizierenden Instrumenten und den wunderschönen Melodien. Danach durften sie Klarinette, Bass-Klarinette und Querflöte auch noch aus der Nähe inspizieren.

Klassenübergreifendes Hühnerprojekt

Eine kleine Hühnergeschichte...

Es begann bei einem schwärmerischen Gespräch über Hühner….

Konkret wurde es dann, als visionäre und anpackende Unterstufen-Schülerinnen und -Schüler von Katharina Hugentobler ein Hühner-Gehege bauten, bevor überhaupt ganz geklärt war, wer dieses Gehege bewohnen würde.

Schlaflose Nächte folgten, denn: Kein Huhn von Frau Hugentoblers Bauernhof wollte gluckig werden (sag: wollte auf Eiern sitzen bleiben und brüten, statt Würmern und Sonstigem nachzurennen).

So wurden halt ein Brutkasten und neun Eier vom ihrem Bauernhof eingesetzt: jetzt wendeten wir eine Woche lang 3x täglich die Eier, kontrollierten Wärme und Feuchtigkeit - und die Kinder vom Kindergarten Rossweidli stempelten die Tage ab.

Ein Meilenstein: mit Taschenlampe im (gereinigten;-)) schwarzen Abfallkübel durchleuchteten wir die Eier und sahen, dass 3 Eier befruchtet waren und bereits Herz und Blutbahn besassen.

Und juhui: wir durften ein gluckiges Huhn namens Blume bei einer Bäuerin abholen….Diesem wurden die 3 Eier untergeschoben J .

Nach weiteren 2 Wochen der grosse Moment: die 3 Wochen waren abgestempelt, die Kinder und wir voller Spannung und Anspannung.

Lio und Marlon entdeckten am Morgen ein kleines Etwas neben dem Nest und retten dieses Etwas wahrscheinlich vor dem Erfrierungstod: Ein Bibeli war geschlüpft, aber bereits zu neugierig hatte es den Weg zurück ins Nest nicht mehr gefunden. Welche Aufregung! Und da war im Nest auch ein zweites!

Ein drittes Bibeli lag tot da, noch halb in der Schale: es war zu schwach gewesen, um die nötige Kraft für die stundenlange Arbeit des Schlüpfens zu haben. Hilfe hätte ihm nichts genützt.

Die Kinder bereiteten ihm traurig und liebevoll ein schönes Grab.

Nun kann man fast zuschauen wie die Bibeli (Piep-Matz) wachsen und Federn bekommen, Sie sind immer hungrig und haben sich unterdessen wunderbar an die vielen neugierigen Kinderhändchen gewöhnt, die fein über Flaum und Federchen streicheln – und die ebenfalls ganz fleissig und unermüdlich Hühnerfutter zubereiten, jeden Tag aufs Neue.

Blume hat ganze Arbeit geleistet – ihr dürfen wir vor allen andern ein Kränzlein winden. Wunderbar hat sie sich an Stadtlärm und Kindergeschrei gewöhnt, unverzagt ist sie auf ihren Eiern gesessen, ohne Pause kümmert sie sich um ihre Kinder Piep und Matz – und keine tastende Kinderhand wird ihr zuviel.

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