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«Sie ist für uns ein Glücksfall!»

Lernende im Hort sind eine Bereicherung

Im Hort Auhof 1 arbeitet die Lernende Sandra Jöhr. Sie kann sich in den Kindern wiederfinden – sie staunt aber auch über die offene und direkte Haltung der Schüler.

Die Lernende Sandra Jöhr richtet den Ruheraum ein.

Sandra Jöhr begrüsst einen Schüler, der soeben den Hort Auhof 1 betreten hat. Gleich kommen weitere Kinder, die das Mittagessen im Hort einnehmen und nachher einen gemütlichen Mittag im Ruheraum mit einem Buch oder beim Spielen verbringen werden. Sandra Jöhr ist Lernende im ersten Lehrjahr. Ihr Arbeitstag hat um 9.30 Uhr begonnen und bereits hat sie an diesem Montag mit der Hortleiterin Claudia Nägeli die vergangene Woche besprochen, Protokoll geführt und Bastelarbeiten für den Nachmittag vorbereitet. «Vor dem Mittag helfe ich in der Küche, decke die Tische und lege die Matratzen für die Kinder bereit», sagt die Lernende aus dem Zürcher Unterland.
Ältere Kinder legen sich nach dem Essen nicht zur Ruhe, sondern fordern Sandra Jöhr zum Jöggeli spielen oder Schach auf. Sie habe schon vielen Kindern Schach beigebracht. Sie erfuhr von ihrem Vater, wie man mit den Figuren zieht und wollte sich als Kind mit ihm messen.
Wenn die Kinder am Nachmittag im Hort bleiben oder nach der Schule wieder kommen, bastelt oder zeichnet sie mit ihnen oder hilft ihnen bei den Hausaufgaben. Um 18 Uhr ist sie mit der Arbeit fertig.
Vom Wunsch zur Realität
Sandra Jöhr hegte schon früh den Wunsch, mit Kindern zu arbeiten und sagt: «Ich habe eine kleinere Schwester und unternehme vieles mit ihr. Ich dachte damals, es sei cool, mit Kindern zu arbeiten.» Die Entwicklung der Kinder interessiert sie – manchmal kann sie sich bei ihnen gar wiedererkennen. «Ich wollte Erwachsene im Spiel immer herausfordern», erinnert sich die 19-Jährige.
Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte Sandra Jöhr das zehnte Schuljahr und danach machte sie ein einjähriges Praktikum in einer privaten Kinderkrippe. Sie freute sich sehr, dass sie eine Stelle in Schwamendingen gefunden hatte. «Die Kinder in diesem Stadtkreis kommen aus vielen verschiedenen Ländern, das interessiert mich.»
Staunen über die Kinder
Wenn die junge Frau die heutigen Kinder mit ihrer Kindheit vergleicht, meint sie, bereits einen Unterschied feststellen zu können: «Die Kinder sind direkter als wir es waren und schimpfen offensichtlicher. Sie hören auch weniger gut zu.» Sie hätten mit dem Handy und den aktuellen Apps auch mehr Möglichkeiten, als das noch zu ihrer Zeit der Fall gewesen sei.
Zuverlässig und bereichernd
Claudia Nägeli strahlt, wenn man sie auf Sandra Jöhr anspricht: «Sie ist für uns ein Glücksfall!»
Man könne ihr bereits Arbeiten übertragen und könne sich auf sie verlassen. Lernende seien auch eine Bereicherung in einem Hort, weil sie vom Alter her ein Bindeglied zwischen den Erwachsenen und den Kindern seien, sagt die Hortleiterin. Schule Auhof Juni 2017 Seite 2 Lernende im Hort sind eine Bereicherung «Sie ist für uns ein Glücksfall!» Die Lernende Sandra Jöhr richtet den Ruheraum ein.

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