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52 Knaben und Mädchen werden auf drei Klassen verteilt

Klassenzuteilung in die erste und vierte Klasse

Bei der Klassenbildung haben die Kinder und Eltern keine Mitsprache. Deshalb bemühen sich Lehrpersonen und Schulleiter bemühen sich um eine sorgfältige Zuteilung.

Die Zahlen bezeichnen die Anzahl 1.-Kindergartenkinder, welche in die Kindergärten eingeteilt werden, ohne dass eine Maximalzahl von 20 Kinder überschritten wird.

Am 9. Mai, einem Dienstagmittag, trafen sich zur Klassenbildung je eine Kindergärtnerin aus einem der Kindergärten sowie zwei Drittklasslehrerinnen, die nach den Sommerferien mit einer ersten Klasse beginnen werden. Auch die beiden Schulleiter Daniel Amrein und Fredy Bachmann erschienen im Besprechungszimmer.

Die Kreisschulpflege entschied in einem ersten Schritt, welche Kinder die Schule Auhof besuchen werden. «Im nächsten Schuljahr werden wir 32 Knaben und 20 Mädchen erhalten. Das ergibt zwei Klassen mit 17 und eine mit 18 Kindern», informierte Fredy Bachmann. Auf dem Besprechungstisch lagen Schülerkärtchen – blau für Knaben und rosa für Mädchen – , die Angaben über Leistung und soziales Verhalten enthielten. Diese Informationen stammten aus den Erfahrungen der Kindergärtnerinnen. Wenige Eltern hatten begründete Gesuche zuhanden der Schulpflege geschrieben.

Gleiches Vorgehen wie alle Jahre

Die Spannung unter den beiden Lehrerinnen wuchs. Daniel Amrein vertrat die beiden abwesenden Erstklasslehrerinnen, die im Sommer neu beginnen werden.
Zuerst wurden die Knaben mit guten Leistungen und tadellosem Sozialverhalten gezogen, schliesslich solche, die noch etwas mehr zu lernen haben und nachher die Knaben, die speziell beachtet werden müssen. Dann: gleicher Vorgang bei den Mädchen. Nun waren drei gleichwertige Klassen gebildet und die Schulleiter prüften, ob alle Kriterien berücksichtigt waren. Am 9. Juni erhalten die Eltern von der Kreisschulpflege die offizielle Klassenzuteilung.

Mittelstufe: soziales Verhalten ist entscheidend

An diesem Dienstag nach der Schule war die Zuteilung der Kinder aus der dritten Klasse, die im Sommer in die vierte treten werden. Fredy Bachmann sagte: «Bei der Mittelstufe achten wir nicht auf die Leistungen. Wir berücksichtigen vielmehr das Soziale der Kinder.» Ist ein Schüler Einzelgänger oder bewegt er sich in der Gruppe? Hat er oder sie positiven oder negativen Einfluss auf die Klasse? Nimmt er oder sie eine zentrale Position im Gefüge ein? Diese und weitere Fragen zum Sozialverhalten der Kinder spielen gemäss der Schulleitung bei der Zuteilung eine wichtige Rolle. Jede Unterstufenlehrerin hatte ein Soziogramm mit diesen Faktoren zu jedem einzelnen Kind erstellt.

Einteilung in den Kindergarten

Ganz anders ist die Einteilung der Kinder in den ersten Kindergarten. Da achtet die Schulleitung auf einen Schulweg, auf dem die Kinder möglichst wenig oder verkehrsarme Strassen überqueren müssen. Es gilt zudem: Keine Kindergartenkinder passieren die Überlandstrasse.
«Bei all der sorgfältigen Zuteilung kann ein Wohnortwechsel eines Kindes eine Klassenstimmung zum Kippen bringen. Je nach dem, wie das Kind mit den Kameraden vernetzt war», sagte Fredy Bachmann.
In diesem Fall können viele sorgfältig abgewogene Überlegungen zur Einteilung in den Hintergrund treten.

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