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Integrierte Sonderschulung

Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule können integriert in Regelklassen der städtischen Schulhäuser geschult werden. Dabei werden sie von Fachpersonal der Heilpädagogischen Schule begleitet. Neben der Integration einzelner Schülerinnen und Schüler in eine Regelklasse gibt es auch die Möglichkeit, zwei oder mehr Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen zusammengefasst in derselben Klasse zu fördern.

Die Zuteilung zu einem Schulhaus und einer bestimmten Klasse verantwortet die zuständige Kreisschulpflege, in Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Heilpädagogischen Schule. Bei der Zuteilungsplanung werden verschiedenste Gesichtspunkte berücksichtigt, wie Quartierzugehörigkeit des Schulhauses, Klassengrösse, Eignung der Klasse und der Lehrperson der Regelklasse, die Möglichkeit, zwei oder mehrere Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen in derselben Klasse einzuteilen etc.

Ein Wechsel zwischen integrierter und separierter Schulungsform ist an sich jederzeit möglich, wenn er dem Wohl des Kindes entspricht. Bedingung ist ein Beschluss im Rahmen des SSG, der dem folgenden Beschluss der Kreisschulpflege zu Grunde liegt.

Die Heilpädagogische Schule führt, in Zusammenarbeit mit den Kreisschulpflegen, zunehmend auch «Zwischenangebote» zwischen integrierter und separierter Sonderschulung. Dadurch, dass die separierten Klassen in Regelschulhäusern integriert sind, sind verschiedenste Zusammenarbeitsformen zwischen Regel- und Sonderschule denkbar. So führt die Heilpädagogische Schule Kindergärten gemeinsam mit der Regelschule, ganze Klassen der Regel- und Sonderschule gestalten einzelne Unterrichtssequenzen innerhalb der Woche gemeinsam und immer wieder sind auch Teil-Integrationen (oder Teil-Separationen) denkbar, wo ein Schüler / eine Schülerin je nach Thema in der einen oder in der anderen Klasse ist.

Auch in der Integrierten Schulung verantwortet eine heilpädagogische Lehrperson die Schulung: Im Rahmen einer individuellen Förderplanung werden Ziele und der konkrete Stundenplan festgelegt sowie Art und Umfang der fachlichen Begleitung. Auch in der integrierten Schulung erhält der Schüler / die Schülerin eine individuelle Förderplanung, Förderziele und -inhalte sind den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepasst und unterscheiden sich von den Zielen der Regelschule.

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