Ein gut eingestellter Diabetes hat viele positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden älterer Patient*innen. Typische Gesundheitsprobleme des Alters wie Inkontinenz, Sturz, Wunden, Mundhygiene und Demenz werden ausserdem nicht zusätzlich negativ beeinflusst. Umso wichtiger ist es, dass Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege und Spitex über ein gutes Diabetes-Fachwissen und entsprechende Handlungskompetenzen verfügen.
Studierende der Höheren Fachschule Pflege zur dipl. Pflegefachperson (für das 2.–6. Semester geeignet)
- Sie erweitern Ihr Diabetes-Grundlagenwissen.
- Sie erkennen Altersdiabetes.
- Sie gewinnen an Sicherheit im Umgang mit Diabetessymptomen bzw. mit Massnahmen der Symptombekämpfung, insbesondere bei Hypo- und Hyperglykämie.
- Sie wissen, was die «Dos» und «Don'ts» im Symptommanagement sind.
- Sie erhalten Handlungswissen im Bereich der medikamentösen Therapie.
- Sie sind mit den Besonderheiten von Altersdiabetes bei Bewohner*innen bzw. Patient*innen mit Demenz vertraut und handeln entsprechend
- Physiologie und Pathophysiologie mit Schwerpunkt Altersdiabetes
- Symptome und Erkennung von Altersdiabetes
- Symptommanagement
- Medikamentöse Therapie: Antidiabetika, Insuline
- Begleitende Massnahmen wie Ernährung und Bewegung
- Spezielle Pflegemassnahmen bei Altersdiabetes: Fusspflege, Hautpflege, Umgang mit Wunden, Schuhwerk, Kleider
- Wundpflege, Dekubitusprophylaxe
- Umgang mit Non-Compliance bei Altersdiabetes
- Altersdiabetes und Demenz: Schmerzempfindung, Pflegeroutine, Non Compliance
Vorbereitungsauftrag, Inputs, Gruppenarbeiten, Erfahrungsaustausch im Plenum, Selbststudium, Coaching bei der Bearbeitung
Fr. 270.–
1 Tag