In der Pflege werden systematisch erhobene Pflegediagnosen und die daraus abgeleiteten Pflegeprozesse zunehmend wichtiger. In Spitälern, Alterszentren, Pflegezentren, Psychiatrien und Spitexorganisationen schreitet die Professionalisierung rasant voran: Eine gemeinsame Fachsprache, einheitliche und präzise Formulierungen, der bessere Nachweis von Leistungen sowie die ermöglichte Vergleichbarkeit von Pflegedaten steigern Qualität und Zuverlässigkeit der Pflegearbeit. Die Klient*innen profitieren von der stetigen Entwicklung und resultierenden Erkenntnisgewinnen. Dementsprechend ist es wichtig, dass sich die Studierenden HF Pflege bereits früh praxisorientiert anhand konkreter Beispiele mit den Themen Pflegediagnosen und Pflegeprozess auseinandersetzen.
Studierende der Höheren Fachschule Pflege zur dipl. Pflegefachperson (für das 2.–6. Semester geeignet)
- Sie analysieren systematisch Fallsituationen aus dem Pflegealltag mithilfe von Assessmentinstrumenten.
- Sie erstellen anhand von Praxisbeispielen Pflegediagnosen nach der Klassifikation NANDA.
- Sie bestimmen mithilfe von NIC geeignete Interventionen.
- Sie formulieren mithilfe von NOC Ziele für den Pflegeprozess.
- Sie evaluieren Pflegediagnosen und Pflegeprozesse und überprüfen deren Wirksamkeit.
- Sie fördern Ihr kritisches Denken anhand praxisnaher Beispiele.
- Aktive Bearbeitung von aktuellen Fallsituationen aus dem Pflegealltag
- Bearbeitung von Pflegediagnosen
- Auseinandersetzung mit Assessmentinstrumenten zum Clustern von Problemfeldern
- Auseinandersetzung mit den «Aktivitäten des täglichen Lebens» (ATL)
- Festlegen von Pflegeinterventionen nach «Nursing Intervention Classification» (NIC)
- Festlegen von Pflegezielen nach «Nursing Outcomes Classification» (NOC)
Vorbereitungsauftrag, Inputs, Gruppenarbeiten, Erfahrungsaustausch im Plenum, Selbststudium, Coaching bei der Bearbeitung
Fr. 270.–
1 Tag