Verschiedenste Formen von Aggression und Gewalt sind häufige Phänomene im Gesundheits- und Sozialwesen. Zur professionellen Bewältigung von auftretendem Aggressionspotenzial gehören unter anderem Rollensicherheit sowie verbale und nonverbale Deeskalationsstrategien. Aber auch eine Sensibilisierung für allfällige Eskalationsrisiken und das Initiieren von präventiven Massnahmen. In dieser Fortbildung werden Sie dazu befähigt.
Mitarbeiter*innen in der Pflege und Betreuung aus dem Langzeit-, Spitex- und sozialpädagogischen Bereich
- Sie setzen sich praxisnah mit der umfassenden Thematik auseinander (50 % Praxis und 50 % Theorie).
- Der Inhaltsaufbau orientiert sich eng an Ihren erforderlichen, individuellen Praxiskompetenzen.
- Sie werden im Team-Teaching durch zwei Trainer*innen des Vereins NAGS Schweiz (Netzwerk Aggressionsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen) angeleitet.
- Verständnis von Aggression, Gewalt und herausforderndem Verhalten
- Ursachen und Einflussfaktoren für herausforderndes Verhalten
- Trainings in verbaler und nonverbaler Deeskalation, Prävention, Sicherheitsmanagement und Nachsorge
- Assessment und Risikoeinschätzung
- Rechtliche Grundlagen bei bewegungseinschränkenden Massnahmen
- Techniken zum Selbstschutz und zur Bewältigung von psychosozialen Notfallsituationen
Kurzreferate, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Erfahrungsaustausch, Diskussionen, szenisches Gestalten, Trainings
Fr. 1100.–
3 Tage