Menschen mit Wahrnehmungsbeeinträchtigungen brauchen spezifische Orientierungs- und Beschäftigungsangebote. Die Interaktionsmöglichkeiten der Basale Stimulation® sind dazu sehr unterstützend. Sie sind keine «Behandlungsmethoden», sondern Möglichkeiten zur Beziehungsaufnahme und Förderung der Wahrnehmung. Durch eine Stimulation der Sinne wird versucht, das Interesse eines Menschen an sich und an seinem Umfeld zu fördern. Somit sind basal stimulierende Angebote auch als Aktivierung und Alltagsgestaltung zu verstehen.
- Sie werden mit Interaktionsmöglichkeiten im Umgang mit wahrnehmungseingeschränkten Menschen vertraut gemacht.
- Sie lernen, wie auf spielerische Weise eine Kontaktaufnahme mit Betroffenen möglich ist, um so deren Lebensqualität zu fördern.
- Die Basale Stimulation® wird in den täglichen Pflege- und Betreuungsprozess sinngebend integriert und als wichtiges Kontaktritual etabliert.
- Grundlagen zum Konzept der Basalen Stimulation®
- Entwicklung und Veränderung der Sinneswahrnehmung
- Auseinandersetzung mit Reizarmut und -überflutung
- Grundlagen zu Berührungen
- Basale Stimulation bei der Körperpflege
- Somatische und vestibuläre Stimulation
- Atemstimulierende Einreibung (ASE)
- Vibratorische Stimulation als Sturzprophylaxe
Inputs, praxisbezogene Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Training im Skills-Labor
Zertifikat Internat. Förderverein e.V. für Basale Stimulation®
Möglichkeit der vollständigen oder teilweisen Modulanrechnung im berufsbegleitenden Bildungsgang Pflege HF am ZAG
Fr. 900.–
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