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Subventionsmodell für Kitaplätze in der Stadt Zürich

Kitas in der Stadt Zürich können mit der Stadt Zürich subventionierte Plätze abrechnen, wenn sie über einen Kontrakt (Vertrag) mit dem Sozialdepartement verfügen. Alle Kinder, die einen subventionierten Platz belegen, werden durch die Kita dem Sozialdepartement über die Kollaborationsplattform KiBEA mittels Finanzierungsantrag gemeldet. Das Sozialdepartement legt mit der Bewilligung des Finanzierungsantrags gleichzeitig die Höhe des Elternbeitrags fest. Den Elternbeitrag bezahlen Familien direkt an die Kita. Der subventionierte Kostenanteil wird der Kita durch das Sozialdepartement überwiesen.

Kitas entscheiden selber über die Vergabe eines subventionierten Platzes. Zur Prüfung der Subventionsberechtigung müssen die Kitas von den Eltern eine Bestätigung des Beitragsfaktors und des subventionsberechtigten Betreuungsumfang einfordern.  Mehr Informationen dazu finden sie hier.

Subventionierung

Kitas können so viele ihrer Betreuungsplätze subventioniert vergeben, wie sie wollen. Für die Vereinbarung eines Kontraktes müssen Kitas dem Kontraktmanagement des Sozialdepartements ein ausgefülltes Kontraktgesuch mit den dazugehörigen Unterlagen einreichen und die im Kontraktgesuch erwähnten Voraussetzungen erfüllen (z.B. die Einhaltung der unten aufgeführten Mindestlohnvorgaben).

Vergabe der subventionierten Betreuungsplätze

Kitas entscheiden selber über die Vergabe eines subventionierten Platzes. Zur Prüfung der Subventionsberechtigung müssen die Kitas von den Eltern eine Bestätigung des Beitragsfaktors und des subventionsberechtigten Betreuungsumfang einfordern.  Mehr Informationen dazu finden sie hier.

Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Einzelne Kinder im Vorschulalter, die in Kitas der Stadt Zürich betreut werden, benötigen aufgrund einer Behinderung, gesundheitlichen Beeinträchtigung, Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten oder weil sich ihre Familie in einer Notsituation befindet eine besonders intensive Betreuung.

Entstehen durch den erhöhten Koordinations- und Betreuungsaufwand Kosten, die mit dem regulären Ansatz nicht gedeckt sind, gewährt das Sozialdepartement zusätzliche Beiträge. Mit dem Zuschlag soll die gezielte Betreuung und Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen sichergestellt werden.

Für die Antragsstellung eines Zuschlags sind die Kitas zuständig. Zuschläge können auch für Familien mit einem Beitragsfaktor von 100 % beantragt werden.

Das Sozialdepartement unterscheidet zwischen einem Pauschalzuschlag, der aufgrund der niederschwelligen Anforderungen grundsätzlich von jeder Kita beantragt werden kann und einem zusätzlichen Objektbeitrag, für welchen erhöhte Anforderungen an Kitas gestellt werden. Weitere Informationen zu den Zuschlägen, den Anforderungen und dem Ablauf der Gesuchstellung finden Sie im Merkblatt.

Eine Anforderung, die jede Kita für die Gewährung eines Zuschlags erfüllen muss, ist, dass mindestens einmal jährlich mit den Eltern und allfällig involvierten Fachstellen ein Standortgespräch mit Zielvereinbarungen durchgeführt wird. Das entsprechende Protokoll ist jeweils dem Kontraktmanagement des Sozialdepartements einzureichen. Als Hilfestellung können das «Protokoll Standortgespräch bei Eintritt» und ein «Protokoll Standortgespräch für Folgegespräche» genutzt werden. Kitas sind nicht verpflichtet diese Vorlagen zu verwenden. Eigene Protokolle sollten sich inhaltlich aber an diesen Vorlagen orientieren.

Gesuche auf Pauschalzuschläge und Objektbeiträge für die Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen werden durch die Kita mittels  «Gesuch auf Zuschlag» an das Kontraktmanagement des Sozialdepartements gerichtet.

Beantragen Kitas ergänzend zum Pauschalzuschlag einen Objektbeitrag, müssen sie mit Hilfe des «Beitragsrechners» die effektiven Mehrkosten deklarieren.

Stellen Kitas ein Gesuch auf Objektbeiträge, müssen zur Berechnung des Objektbeitrags zudem die effektiven Mehrkosten mit Hilfe des «Beitragsrechners» deklariert werden.

Kredit für einmalige Beiträge und Starthilfen

Das Sozialdepartement verfügt über einen Kredit für einmalige Beiträge und Starthilfen im Frühbereich. Damit können Beiträge an bestehende Einrichtungen für betriebswirtschaftliche Massnahmen, Evaluationen, Beratung sowie für ausserordentliche Anschaffungen, Umzüge und bauliche Aufwendungen gesprochen und in Ausnahmefällen auch Starthilfen für Krippengründungen und -erweiterungen mitfinanziert werden.

Objektsubventionen - Finanzielle Unterstützung von Projekten im Frühbereich

Zur Unterstützung von Projekten und Massnahmen im Bereich Qualitätsentwicklung und Innovation kann das Sozialdepartement finanzielle Beiträge in der Form von Objektsubventionen leisten. Ein Projekt zur Qualitätsentwicklung muss mindestens einen Bereich der 8 Qualitätsentwicklungsbereiche nach «QualiKita» verbessern. Bei den Beiträgen im Rahmen der Objektsubvention handelt es sich um Ermessenssubventionen – es besteht kein Rechtsanspruch auf eine finanziellen Unterstützung von Projekten oder Massnahmen. Trägerschaften, die eine finanzielle Unterstützung beantragen möchten, können ein entsprechendes Gesuch einreichen. Die Gesuche werden vom Kontraktmanagement des Sozialdepartements laufend beurteilt.

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