Medienmitteilungen

16. Juni 2017

Soziokulturelle Angebote erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit

2,2 Millionen Menschen besuchten 2016 die soziokulturellen Institutionen in der Stadt Zürich. Mit einem Plus von rund 54 000 Besuchenden gegenüber dem Vorjahr bestätigt sich der Aufwärtstrend der letzten Jahre. Im «Report Soziokultur» erstattet das Sozialdepartement Bericht über die soziokulturelle Arbeit. Er liegt zum ersten Mal als «E-Paper» vor.

2016 verzeichneten die soziokulturellen Einrichtungen in der Stadt Zürich wiederum einen Anstieg der Besucherzahlen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Besuche um rund 54 000 auf über 2,2 Millionen. Der erneute Anstieg bestätigt den Trend der letzten Jahre und zeigt, dass die Stadtzürcher Bevölkerung mit den soziokulturellen Angeboten und Aktivitäten erreicht wird und diese Leistungen dem Bedarf entsprechen.

Die Soziokultur nimmt eine wichtige Rolle in einer wachsenden und sich verändernden Stadt ein. Sie führt Menschen zusammen, fördert die Teilhabe an der Gesellschaft, stärkt die Quartieridentität und trägt damit zur hohen Lebensqualität in der Stadt Zürich bei. Zudem ermutigt und befähigt sie Menschen zur Eigeninitiative. Der «Report Soziokultur» – der erstmals als «E-Paper» vorliegt – stellt anhand diverser Beispiele 16 sowohl neue als auch bewährte Angebote der soziokulturellen Praxis vor.

Gesamtausgaben unverändert bei 30 Millionen Franken

In der Stadt Zürich betreiben 65 private Institutionen mit finanzieller Unterstützung des Sozialdepartements soziokulturelle Einrichtungen. Zudem führen die Sozialen Dienste der Stadt Zürich als städtische Betriebe die drei stadtübergreifenden Einrichtungen «Jugendkulturhaus Dynamo», das «Zentrum Karl der Grosse» und das «Soziokultur Mobil» sowie die quartierbezogenen Einrichtungen «Soziokultur Kinder» und «Soziokultur Quartiertreffs» in den Stadtkreisen 3, 4 und 5.

Die Gesamtausgaben der Soziokultur für das Jahr 2016 betrugen wie in den Vorjahren rund 30 Millionen Franken. Mit 10 Millionen Franken machen die Raumkosten etwa einen Drittel der Gesamtkosten aus. Von den total knapp 20 Millionen Franken Betriebsbeiträgen erhält die Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) mit 11,6 Millionen Franken den grössten Anteil. Die Gesamtausgaben (Betriebsbeiträge inklusiv Raumkosten) für die soziokulturellen Betriebe der Sozialien Dienste der Stadt Zürich entsprechen mit rund 6 Millionen Franken einem Fünftel der Gesamtausgaben.




Thema: Bevölkerung, Soziales, Sport und Freizeit

Organisationseinheit: Sozialdepartement