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Soziokultur

Der Nutzen von soziokulturellen Angeboten wie Gemeinschaftszentren, der Jugendarbeit oder der Nachbarschaftshilfe ist unübersehbar. Soziokultur führt Menschen zusammen, fördert das Zusammenleben und die Teilhabe an der Gesellschaft, stärkt die Quartieridentität. Besonders offensichtlich ist das in Gebieten, die wachsen oder deren Bevölkerung stark wechselt – was in Zürich gegenwärtig vielerorts der Fall ist. Soziokultur ist der Kitt der Gesellschaft, die ganze Stadt profitiert auf mehreren Ebenen von ihr. Einmal jährlich erscheint der Report Soziokultur und gibt ausführlich Auskunft über die Leistungserbringung.

2012 hat der Gemeinderat eine neue Rechtsgrundlage für die Soziokultur erlassen und die Beiträge an die privaten Trägerschaften für die Jahre 2013 bis 2018 bewilligt.

67 private Einrichtungen, die mit finanzieller Unterstützung des Sozialdepartements soziokulturelle Angebote betreiben, stehen 14 städtische Einrichtungen gegenüber. Die zwei grössten privaten Anbieter sind die Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) und der Verein Offene Jugendarbeit Zürich (OJA). Die ZGZ führen im Auftrag der Stadt Zürich 17 Einrichtung mit Animationsauftrag in Wohngebieten in der ganzen Stadt, der Verein OJA betreibt in 9 Einrichtungen gesamtstädtisch ausgerichtete Angebote für und mit Jugendlichen.

Die städtischen Einrichtungen beschränken sich geografisch auf die Kreise 1, 3, 4, 5 und 6. In den Kreisen 3, 4, und 5 etwa – in denen es keine Gemeinschaftszentren gibt, günstiger Raum für kleinere Anlässe und soziokulturelle Aktivitäten jedoch knapp ist – bieten die Sozialen Diensten Räume für die Bevölkerung an. Durch den Betrieb eigener Angebote sichert sich das Sozialdepartement eigenes operatives Know-how und hat die Möglichkeit, selber Innovationen zu erproben und neue Entwicklungen in die Wege zu leiten.

Alles zum soziokulturellen Angebot in Zürich unter www.stadt-zuerich.ch/stadtleben.

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