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Rückerstattung von Zusatzleistungen zur AHV/IV

Rückerstattungen zu viel bezogener Leistungen

Zuviel bezogene Zusatzleistungen müssen zurückerstattet werden. Dies gilt insbesondere für Fälle, in denen die Meldepflicht nicht beachtet worden ist.

Nur wenn die zu hohen Leistungen gutgläubig bezogen wurden und eine grosse finanzielle Härte vorliegt, wird die Rückforderung erlassen.

Wurden die zu viel ausbezahlten Zusatzleistungen vorsätzlich durch unwahre und unvollständige Angaben oder in anderer Weise erwirkt, drohen nebst der Rückforderung der zu viel bezogenen Leistungen strafrechtliche Sanktionen.

Rückerstattungen rechtmässig bezogener Zusatzleistungen

In vielen Fällen setzt sich der Anspruch auf Zusatzleistungen grösstenteils aus den bundesrechtlichen Ergänzungsleistungen zusammen. Rechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen sind nicht zurückzuerstatten.


Rechtmässig bezogene kantonale und städtische Leistungen (Beihilfen, Zuschüsse und Einmalzulagen) müssen in der Regel zurückbezahlt werden wenn:

  • bisherige oder frühere Rentnerinnen und Rentner in günstige Verhältnisse gekommen sind (Erbschaft, Lottogewinn usw.), oder
  • aus dem Nachlass bisheriger oder früherer Rentenberechtigter oder deren an der Beihilfe bzw. am Gemeindezuschuss beteiligten EhepartnerInnen. Massgebend ist der Nettonachlass (Nachlassaktiven inklusive Zuwendungen zu Lebzeiten der Erblasserin bzw. des Erblassers an spätere Erbende und Vermächtnisnehmende abzüglich Schulden und Todesfallkosten).
    Sind Kinder oder Eltern der ehemaligen zusatzleistungsberechtigten Person Erben, wird ein Freibetrag von CHF 25'000 berücksichtigt.
    Bei Ehepaaren entsteht eine Rückerstattungspflicht erst aus dem Nachlass der nachverstorbenen Person.

Weiterführende Informationen zur Rückerstattung aus dem Nachlass finden Sie unserer Broschüre Erbrecht und Nachlassregelung.

Stadt Zürich
Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV
Strassburgstrasse 9
Amtshaus Werdplatz
Postfach
8036 Zürich
Fax +41 44 291 03 06
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
08.30-11.30 und 13.30-16.00 Uhr
Donnerstag
08.30-11.30 und 13.30-18.00 Uhr
oder nach Absprache

Am Mittwochnachmittag werden keine telefonischen Auskünfte erteilt.

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