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Berechnungsbeispiele

Rentnerinnen und Rentner, die zu Hause wohnen

Bei Rentnerinnen und Rentnern in Wohnungen, Zimmern von Privathaushalten usw. entspricht die Höhe der jährlichen Zusatzleistungen der Differenz zwischen den anerkannten Ausgaben (im Wesentlichen: die Mietkosten im gesetzlichen Rahmen sowie je ein Pauschalbetrag für die Krankenversicherungsprämien und für den allgemeinen Lebensbedarf) und den anrechenbaren Einnahmen.

Die anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen werden bei Ehepaaren im gleichen Haushalt zusammengerechnet. Der Güterstand ist für die Anspruchsermittlung nicht massgeblich.

Rechenbeispiel AHV-Rentnerin in einer Wohnung (Werte 2021)

Ausgaben:   
  Betrag Lebensbedarf Ergänzungsleistungen CHF  19 610 
  Tatsächliche Krankenkassenprämie*CHF    6 492  
      Maximalbetrag CHF    6 252 
      Nicht angerechnete PrämieCHF      240  
  Bruttomiete pro JahrCHF 17 000  
      Maximalbetrag CHF 16  440 
      Nicht angerechnete MieteCHF     560  
 Ausgaben total  CHF  42 302
    
 Einnahmen:   
  VermögenCHF 45 000  
       Abzüglich FreibetragCHF 30 000  
       1/10 VermögensüberschreitungCHF 15 000CHF     1 500 
       Zinsertrag (0.1%) CHF         45 
  AHV pro Jahr CHF  18 000 
  Pension pro Jahr CHF    3 000 
Einnahmen total  CHF 22 545
    
Höhe der Ergänzungsleistungen (EL):   
Ausgaben minus Einnahmen  CHF 19 757
    
Höhe der Beihilfen (BH):   
Erhöhung Lebensbedarf BH (CHF 2 420),
bei Vermögen unter 37 500
  CHF          0
    
Höhe der Gemeindezuschüsse (GZ):   
  Erhöhung Lebensbedarf  GZ CHF   3 900 
  Erhöhung um nicht
  angerechneten Mietzins
 CHF      560 
  abzüglich Kürzung,   
  da Vermögen über GZ-Freibetrag CHF 25 000 -CHF   2 000 
Total Gemeindezuschuss  CHF   2 460
Zusatzleistungen pro Jahr (EL + BH + GZ)  CHF  22 217
    
* Krankenkassenprämie geht direkt
an die Krankenkasse
   

Rentnerinnen und Rentner, die im Heim wohnen

Bei Rentnerinnen und Rentnern, die dauernd in einem Heim wohnen, werden die anerkannten Heimkosten, ein Betrag für persönliche Auslagen sowie ein Pauschalbetrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung den Einnahmen gegenübergestellt. In der Regel entspricht auch hier der daraus resultierende Ausgabenüberschuss den Zusatzleistungen.

Bei Ehepaaren erfolgt für jeden Ehegatten eine gesonderte Berechnung. Vom Grundsatz her werden die anerkannten Einnahmen und das Vermögen des Ehepaares zusammengezählt. Den Ehepartnern wird je die Hälfte von den gemeinsamen anerkannten Einnahmen sowie vom Gesamtvermögen angerechnet. (Der Güterstand ist für die Leistungsermittlung wiederum nicht massgeblich.)
 

Rechenbeispiel eines AHV-Rentners im Pflegeheim (Werte 2021)

Anerkannte Ausgaben:    
  Heimtaxen pro Jahr
  (Hotellerie+Betreuung)
 CHF 69 350  
  Eigenanteil an Pflegetaxe
  (max. 23.00 pro Tag)
 CHF   8 395  
  persönliche Auslagen CHF   5 537  
  Tatsächliche KrankenkassenprämieCHF 6 492   
     Maximalbetrag CHF 6252  
     nicht angerechnete PrämieCHF     240   
Ausgaben total  CHF 90 534 
     
Anrechenbare Einnahmen:    
  VermögenCHF 70 000   
  Abzüglich  FreibetragCHF 30 000   
  1/5  VermögensüberschreitungCHF 40 000

CHF    8 000

  
  Zinsertrag (0.1%) 

CHF         70

  
  AHV pro Jahr CHF  23 460  
  Pension pro Jahr CHF  12 000  
Einnahmen total  CHF 43 530 
     
Höhe der Ergänzungsleistungen pro Jahr:    
Ausgaben minus Einnahmen  CHF 47 004 
     

* Krankenkassenprämie geht direkt an 

die Krankenkasse

 

    
Stadt Zürich
Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV
Strassburgstrasse 9
Amtshaus Werdplatz
8004 Zürich
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