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Verordnung familienergänzende Kinderbetreuung

Die Verordnung über die familienergänzende Kinderbetreuung in der Stadt Zürich regelt das Angebot und den Elternbeitrag sowie die subventionierten Leistungen. Mit der durch den Stadtrat am 31. Januar 2017 beschlossenen Anpassung der Verordnung, setzt er seinen Strategieschwerpunkt  «Lücken in der Kinderbetreuung schliessen» um. Alle Eltern mit Anspruch auf einen subventionierten Kita-Platz sollen künftig auch einen erhalten. Der Gemeinderat hat am 31. Mai 2017 der revidierten Fassung der Verordnung zugestimmt, die per 1.1.2018 in Kraft tritt.

Elterninformation

Um die Eltern über die Neuerungen ab 2018 bei den subventionierten Kita-Plätzen zu informieren, steht ein PDF-Flyer zur Verfügung.

Subventionierung

Kitas können so viele ihrer Betreuungsplätze subventioniert vergeben, wie sie wollen. Voraussetzung ist ein Kontrakt mit dem Sozialdepartement. Dafür müssen die Kitas dem Kontraktmanagement des Sozialdepartements ein ausgefülltes Kontraktgesuch mit den dazugehörigen Unterlagen einreichen. Zusätzlich müssen einige Voraussetzungen von der Kita erfüllt werden, wie z.B. die Einhaltung der Mindestlohnanforderungen. Für Kontrakte ab dem 01.01.2018 verwenden Sie bitte das entsprechende Formular.

Für mehr Informationen zur Gesuchstellung und den zu erfüllenden Voraussetzungen wenden Sie sich an das Kontraktmanagement.

kontraktmanagement.sd@zuerich.ch
 
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Mindestlohnvorgaben

Kredit für einmalige Beiträge und Starthilfen

Das Sozialdepartement verfügt über einen Kredit für einmalige Beiträge und Starthilfen im Frühbereich. Damit können Beiträge an bestehende Einrichtungen für betriebswirtschaftliche Massnahmen, Evaluationen, Beratung sowie für ausserordentliche Anschaffungen, Umzüge und bauliche Aufwendungen gesprochen und in Ausnahmefällen auch Starthilfen für Krippengründungen und -erweiterungen mitfinanziert werden.

Objektsubventionen (ab 01.01.2018)

Zur Unterstützung von Projekten und Massnahmen in den Bereichen Frühe Förderung, Qualitätsentwicklung und Innovation kann das Sozialdepartement finanzielle Beiträge in der Form von Objektsubventionen leisten. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Sozialdepartement auf die Weiterentwicklung der Qualität bei der Betreuung von Kleinstkindern. Bei den Beiträgen im Rahmen der Objektsubvention handelt es sich um Ermessenssubventionen – es besteht kein Rechtsanspruch auf eine finanziellen Unterstützung von Projekten oder Massnahmen. Trägerschaften, die eine finanzielle Unterstützung beantragen möchten, können ein entsprechendes Gesuch einreichen. Die Gesuche werden vom Kontraktmanagement des Sozialdepartements regelmässig beurteilt.

Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Einzelne Kinder im Vorschulalter, die in Kitas der Stadt Zürich betreut werden, benötigen aufgrund einer Behinderung, gesundheitlichen Beeinträchtigung, Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten oder weil sich ihre Familie in einer Notsituation befindet eine besonders intensive Betreuung.

Entstehen durch den erhöhten Koordinations- und Betreuungsaufwand Kosten, die mit dem regulären Ansatz nicht gedeckt sind, gewährt das Sozialdepartement zusätzliche Beiträge. Mit dem Zuschlag soll die gezielte Betreuung und Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen sichergestellt werden.

Für die Antragsstellung eines Zuschlags sind die Kitas zuständig.

Das Sozialdepartement unterscheidet zwischen einem Pauschalzuschlag, der aufgrund der niederschwelligen Anforderungen grundsätzlich von jeder Kita beantragt werden kann und einem zusätzlichen Objektbeitrag, für welchen erhöhte Anforderungen an Kitas gestellt werden. Weitere Informationen zu den Zuschlägen, den Anforderungen und dem Ablauf der Gesuchstellung finden Sie im Merkblatt.

Eine Anforderung, die jede Kita für die Gewährung eines Zuschlags erfüllen muss, ist, dass mindestens einmal jährlich mit den Eltern und allfällig involvierten Fachstellen ein Standortgespräch mit Zielvereinbarungen durchgeführt wird. Das entsprechende Protokoll ist jeweils dem Kontraktmanagement des Sozialdepartements einzureichen. Als Hilfestellung können das «Protokoll Standortgespräch bei Eintritt» und ein «Protokoll Standortgespräch für Folgegespräche» genutzt werden. Kitas sind nicht verpflichtet diese Vorlagen zu verwenden. Eigene Protokolle sollten sich inhaltlich aber an diesen Vorlagen orientieren.

Gesuche auf Pauschalzuschläge (bis zum 31.12.2017 Faktor 1.5 und ab 01.01.2018 Fr. 50.00 pro Tag) und Objektbeiträge für die Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen (Ausrichtung ab 01.01.2018 möglich) werden durch die Kita mittels  «Gesuch auf Zuschlag» an das Kontraktmanagement des Sozialdepartements gerichtet.

Beantragen Kitas ergänzend zum Pauschalzuschlag einen Objektbeitrag, müssen sie mit Hilfe des «Beitragsrechners» die effektiven Mehrkosten deklarieren.

Stellen Kitas ein Gesuch auf Objektbeiträge, müssen zur Berechnung des Objektbeitrags zudem die effektiven Mehrkosten mit Hilfe des «Beitragsrechners» deklariert werden.

Vergabe der subventionierten Betreuungsplätze

Die Vergabe der subventionierten Betreuungsplätze liegt in der Verantwortung der Kitas. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen subventionierten Platz. Der Elternbeitrag wird vom Schul- und Sportdepartement anhand der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit berechnet. Die Kitas müssen von den Eltern einen Nachweis verlangen, dass diese aufgrund von Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder sozial-integrativer Aspekte auf den Betreuungsplatz angewiesen sind. Für die Antragstellung sind die Kitas zuständig. Ab 2018 wird die Prüfung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vom Sozialdepartement übernommen. Mehr Informationen dazu finden sie hier.

Anmeldung von freien Plätzen in Kitas

Kitas mit Kontrakt sind aufgefordert, freie Plätze, die sie nicht anhand der eigenen Warteliste vergeben können, der Fachstelle Berufliches Trainingszentrum BTZ zu melden. Die freien Plätze werden vom  BTZ erfasst und in der Suchplattform «Kita-Platz finden» publiziert.

 Folgende Angaben müssen gemacht werden:

  • Ab wann ist der Platz frei?
  • Ist der freie Platz subventioniert oder nicht?
  • Für welches Alter ist der Platz? Minimal- und Maximalalter (bis 18 Monate, bis Kindergarten-Eintritt)?
  • Wie viele Tage (oder Halbtage) in der Woche ist der Platz frei?

Wird ein freier Platz vergeben, teilen Sie dies ebenfalls dem BTZ mit.

Meldung von freien Betreuungsplätzen

Fachstelle BTZ

Telefon +41 44 412 72 31

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Kontraktmanagement
Werdstrasse 75
Verwaltungszentrum Werd
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