Leben im Zentrum.

Mein Zürich im Alter

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Renate Monego (Direktorin GFA), Andreas Hauri (Vorsteher GUD)

Vorwort von Renate Monego, Direktorin Gesundheitszentren für das Alter

Gesundheitszentren für das Alter – so heisst unsere neue Dienstabteilung. Der neue Name ist für mich ein Symbol. Ein Symbol für das Neue, das wir gemeinsam schaffen wollen. Institutionelle Grenzen gilt es abzubauen, vor allem aus Sicht unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Erhöht sich zum Beispiel der Pflegebedarf einer Bewohnerin oder eines Bewohners, haben sie es künftig noch viel einfacher, da die Gesundheitszentren für das Alter ein umfassendes Angebot im Bereich der Langzeitpflege anbieten kann. Dies wenn immer möglich im selben Quartier oder sogar im eigenen Gesundheitszentrum. Vom selbstbestimmten Wohnen mit Betreuung und wenig Pflege bis zu spezialisierten Pflegeangeboten ist alles in hoher Qualität vorhanden. Massgeschneiderte Angebote unter einem organisatorischen Dach anzubieten, ist die Zukunft der Gesundheitszentren für das Alter. Das macht es auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr spannend, mit einer Vielfalt an interessanten Arbeitsplätzen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Vorwort von Andreas Hauri, Vorsteher Gesundheits- und Umweltdepartement

Ein wichtiger Bestandteil der städtischen Altersstrategie 2035 ist es, die Dienstabteilungen der Alterszentren und Pflegezentren zur neuen, gemeinsamen Dienstabteilung Gesundheitszentren für das Alter zusammenzuführen. Schon während der Erarbeitung der Altersstrategie wurde deutlich, dass eine höhere Durchlässigkeit der bisherigen Angebote immer wichtiger wird. Die Zusammenlegung ermöglicht es den Gesundheitszentren für das Alter, sich noch besser den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung der Stadt Zürich anzupassen und innovative, zukunftsfähige Angebote und Dienstleistungen zu entwickeln. Die einzelnen Gesundheitszentren für das Alter orientieren sich zukünftig noch stärker am Lebensraum und dem Umfeld ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Und darauf kommt es schliesslich an.

Die Gesundheitszentren für das Alter entstehen aus einem Zusammenschluss der beiden ehemaligen Dienstabteilungen Alterszentren Stadt Zürich (ASZ) und Pflegezentren der Stadt Zürich (PZZ). Der Stadtrat beschloss im Sommer 2021 darüber, dass ASZ und PZZ ab dem 1. September 2021 offiziell als Gesundheitszentren für das Alter auftreten dürfen. Die formelle Zusammenlegung der beiden Dienstabteilungen erfolgt schliesslich per 1. Januar 2023.

Menschen im Zentrum

Gesundheitszentren für das Alter als Zuhause

Die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Gesundheitszentren für das Alter lebten bisher entweder in einem Alterszentrum oder einem Pflegezentrum – abhängig vom individuellen Pflegebedarf. Künftig werden diese nicht mehr so trennscharf unterschieden.

Die Angebote werden gemäss den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung weiterentwickelt. Neues wird geschaffen, Bewährtes gestärkt.

Im Vordergrund steht, dass alle Zürcherinnen und Zürcher auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben führen können, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen, sozialen oder gesundheitlichen Situation.

Gesundheitszentren für das Alter als Arbeitsort

An über 40 Standorten in- und ausserhalb der Stadt Zürich arbeiten wir für das Wohl unserer Bewohnerinnen und Bewohner, unterstützen Angehörige sowie Bezugspersonen und bewirten Restaurantgäste.

Unsere Fachkräfte aus verschiedensten Bereichen wie Pflege und Betreuung, Ärztliches Personal, Medizinische Therapien, Technischer Dienst, Fachpersonen aus der Hotellerie oder Administration sind täglich im Einsatz.

Spannende Tätigkeiten, fachspezifische Weiterentwicklungsmöglichkeiten und attraktive Anstellungsbedingungen in einem dynamischen Arbeitsumfeld machen die Gesundheitszentren für das Alter zu einem bevorzugten Arbeitgeber.

Gemeinsam in die Zukunft

Logo Gesundheitszentren für das Alter

Vision der Altersstrategie 2035

Zürich ist eine altersfreundliche Stadt, in der sich die Generationen gegenseitig unterstützen und alle Einwohnerinnen und Einwohner bis ins hohe Alter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Als Expertinnen und Experten für eine altersfreundliche Stadt bringen sich ältere Menschen bei der Gestaltung der Stadt, der Quartiere und der Angebote aktiv ein.

Sie können – weitgehend unabhängig von ihrer sozialen, finanziellen und gesundheitlichen Situation – ein ihren individuellen Bedürfnissen entsprechendes, selbstbestimmtes Leben führen und auf Wunsch in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Wenn ihre Kräfte nachlassen, stehen ihnen vielfältige und bedarfsorientierte Wohnformen, medizinische Leistungen, Pflege-, Betreuungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Zahlen und Fakten

46 GZA-Standorte 4000 Mitarbeitende 900 Auszubildende Über 3500 stationäre Betten 660 000 Aufenthaltstage im Jahr 520 000 Aufenthaltstage im Jahr

Über die Alterszentren

Mit 23 Standorten entfällt die eine Hälfte der insgesamt 46 Standorte auf die ehemalige Dienstabteilung der Alterszentren. Drei der 23 Standorte haben mit Demenzbetreuung eine spezielle Ausrichtung und zwei Standorte befinden sich ausserhalb des Stadtgebiets in Zollikon und Uster.

Hilfe und Entlastung bei der Bewältigung der Alltagsaufgaben zu erhalten, trotzdem aber ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, ist einer der häufigsten Gründe für einen Umzug in eines der 23 ehemaligen Alterszentren.  

Über die Pflegezentren

Die andere Hälfte, ebenfalls mit 23 Standorten, fällt auf die bisherige Dienstabteilung der Pflegezentren. Stadtweit gibt es acht ehemalige Pflegezentren, vier davon führen noch je ein Tageszentrum für Tages- und Feriengäste. Als Ergänzung dazu gibt es zwölf Pflegewohngruppen. Dort leben pflegebedürftige, meist an Demenz erkrankte Menschen in einer kleinen, quartiernahen und familiären Umgebung. Drei weitere Standorte sind das Schulungszentrum Gesundheit (SGZ), die Memory Clinic Entlisberg und die Gerontologische Beratungsstelle SiL.

Das SGZ führt Fort- und Weiterbildungen sowie Veranstaltungen fürs Gesundheitswesen durch. Die Memory Clinic Entlisberg bietet Abklärung und Beratung für Menschen mit einer Gedächtnisstörung oder Demenz. Und die Fachpersonen der Gerontologischen Beratungsstelle SiL machen Hausbesuche bei Menschen, die Zuhause Unterstützung benötigen. 

Weitere Informationen

Bis zur vollständigen Zusammenführung der beiden Dienstabteilungen gelten die Informationen und Angebote auf den aktuellen Webseiten:

Kontakt

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Telefonisch erreichen Sie uns unter +41 44 412 44 44. Wenn Sie uns eine Nachricht schreiben möchten, nutzen Sie bitte das nachfolgende Kontaktformular. 

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