Die Zukunft auf zwei Rädern.

Die Stadt plant für die Zukunft viele Massnahmen, um das Velofahren in Zürich sicherer und einfacher zu gestalten.

Geplante Projekte

Veloförderung wird von der Stadt Zürich durch einfache, aber effektive Massnahmen wie Anpassungen der Signalisation und Markierungen betrieben. Auch grössere Bauprojekte beinhalten Velomassnahmen. In der folgenden Aufzählung sind einige Projekte aufgeführt, deren Umsetzung in Planung ist. Die Liste ist nicht abschliessend.

Hardbrücke

Hardbrücke vor den Velomassnahmen
Die Hardbrücke vor den Velomassnahmen.

Die Auffahrt auf die Hardbrücke auf der Seite des Hardplatzes ist ein Unfallschwerpunkt. Um die Situation zu verbessern, werden wir die Brückenauffahrt mit einem abgesenkten Randstein verlängern und die beiden Umlaufsperren versetzen.  Weiter verbreitern wir den Bereich bei der Treppe, an welchem heute viele Konflikte entstehen. 

Werdstrasse

Wir werden die Markierung in der Werdstrasse so anpassen, dass die Einbahnstrasse für Velos geöffnet werden kann und Velofahrende künftig in beide Richtungen durch die Strasse fahren können.

Irchelstrasse

An der Mittelinsel beim Irchel werden wir die Querung für alle Velofahrenden und Zufussgehenden verbessern. Im Rahmen der Umsetzung der Velovorzugsrouten wird die Verkehrsführung entlang des Irchelparks weiter optimiert.

Badenerstrasse

Die Veloinfrastruktur im Abschnitt Albisriederplatz bis Sihlfeldstrasse werden wir durch beidseitige Velostreifen und übersichtlichere Kreuzungen optimieren. Weiter werden wir den Strassenbelag erneuern.

Der Blick in die Zukunft

Die Umsetzung des Netzes von Velovorzugsrouten ist ein zentrales Element der Veloförderung der nächsten Jahre. Zur Infrastruktur gehören aber nicht nur Routen, sondern auch Möglichkeiten, das Velo sicher und trocken abzustellen.

Der Velotunnel wird voraussichtlich ab 2024 nicht nur das Vorwärtskommen mit dem Velo am Hauptbahnhof vereinfachen, er wird auch eine Velostation beherbergen. Mit dem Projekt Velotunnel wird sich eine Lücke in der Veloinfrastruktur schliessen. Denn durch die Kanalisierung des Veloverkehrs im Tunnel wird die konfliktträchtige und anspruchsvolle Umfahrung des Hauptbahnhofs via Bahnhofplatz, Bahnhofquai und Museumsstrasse entlastet. Die Stimmberechtigten in der Stadt Zürich haben am 13. Juni 2021 den Objektkredit für den Stadttunnel angenommen. Erfahren Sie alles zum Projekt Stadttunnel.

Sicherheitsmarkierungen am Bucheggplatz
Die Sicherheit für die Velofahrenden wird am Bucheggplatz weiter ausgebaut.

Nach den Sofortmassnahmen im Herbst 2020 und im Sommer 2021 werden wir die Sicherheit am Bucheggplatz weiter erhöhen. Wir werden unter anderem einen indirekten Linksabbieger bei der Tièchestrasse markieren, welcher den gefährlichsten Punkt des Knotens entschärfen soll. Zusätzlich werden wir separate Signalgeber mit Velo-Vorgrün installieren.

Auf drei der zuführenden Strassen soll jeweils eine Autospur abgebaut werden, um den Velofahrenden mehr Platz bieten zu können. Die Umsetzung ist derzeit für 2024 vorgesehen. 

Die Einhausung Schwamendingen wird noch bis 2024 gebaut. Wenn sie einst fertig ist, soll es für den Veloverkehr zwei Optionen geben. Einerseits lässt es sich gemütlich durch den Park radeln. Andererseits können die Velofahrenden einfach die Velostreifen nutzen, welche links und rechts der Überdeckung auf den sogenannten Fugenwegen markiert werden. Die Abstimmungvorlage über eine Krediterhöhung für den Ueberlandpark wurde im März 2021 angenommen.

Die neue Velostation im Haus zum Falken am Bahnhof Stadelhofen.
Bildquelle: www.haus-zum-falken.ch

Eine dieser Möglichkeiten wird künftig die neue Velostation im Haus zum Falken am Bahnhof Stadelhofen bieten. Der Bahnhof mit seiner zentralen Funktion als Umsteigeplatz für den öffentlichen Verkehr ist auch für Velofahrende sehr wichtig, weshalb der Bedarf an zusätzlichen Veloabstellplätzen besteht. Die neue Velostation wird Platz für rund 800 Velos haben und voraussichtlich im Jahr 2025 fertig gestellt sein.

Hier finden sie die bereits bestehenden Parkierungsmöglichkeiten.